Beiträge des Autors

30 Jahre danach: Was bleibt von Tschernobyl?

Foto: WDR/Ranga Yogeshwar

Foto: WDR/Ranga Yogeshwar

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat auch 30 Jahre nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl alles unter Kontrolle.

Am 26. April 1986 änderte sich das Verständnis für Atomkraft auf einen Schlag. Ein Sicherheitstest führte zum unkontrollierten Leistungsanstieg im Block 4 des Kernkraftwerkes und schließlich zu Explosion – etwa 1.700 Kilometer von München entfernt.

Über drei Wolken kam die Radioaktivität nach Deutschland. Betroffen waren vor allem Bayern und der Schwarzwald. Experten schätzen ein, dass Deutschland von der Verstrahlung nichts gespürt hätte, wenn es nicht geregnet hätte. Hat es aber, noch am gleichen Tag. Die Folgen: Wiesen, Wälder und Seen wurden kontaminiert.

Obwohl in Tschernobyl selbst die Werte noch als lebensbedrohlich eingeschätz werden, kommt mit dem Wetter heute nichts mehr nach Deutschland. Böden sind allerdings immer noch belastet, vor allem in Wäldern. Das liegt daran, dass Waldböden, im Gegensatz zu Wiesen und Feldern, nicht bearbeitet werden. Obwohl im Handel noch kein belastetes Fleisch gefunden wurde, geht man davon aus, dass gerade Wildschweine aufgrund ihres Fressverhaltens verseucht sind.

DWD Informationdrehscheibe für Deutschland

Der Deutsche Wetterdienst war nach der Reaktorkatastrophe ein wichtiger Informationsgeber im Katastrophenmanagement und ist heute noch mit der Messung von Radioaktivität beschäftigt. Das Informationswesen, das man nach der Katastrophe von Tschernobyl aufgebaut hat, war auch 2011 nach dem Unfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima von Bedeutung.

Seit 1986 konnte der DWD sein Messnetz von 12 auf 48 Mess-Stellen erweitern. „Neueste Technik ermöglicht es heute bereits, ein Millionstel der damals durch Tschernobyl verursachten Radioaktivität aufzuspüren“, so DWD-Referatsleiter Dr. Thomas Steinkopff. Auch ein Messflugzeug steht zur Verfügung.

Mehrmals im Jahr führt der DWD Ernstfall-Übungen durch. Innerhalb weniger Minuten können Ausbreitungsberechnungen zur Abschätzung der Konzentration in Luft und Niederschlag durchgeführt werden. Sogar Rückwärtsprojektionen sind möglich. Sie lassen erkennen, woher die Radioaktivität ursprünglich kam.

Der Fall Fukushima habe gezeigt, wie gut der DWD mittlerweile aufgestellt ist, so Steinkopff weiter. Tatsächlich konnte man damals exakt vorhersagen, wie viele Tage es brauchen wird, bis die extrem verdünnten Emissionen aus Fukushima auch über Deutschland nachweisbar sind.


TV-Tipps: Der WDR zeigt am 26. April um 21 Uhr in der Sendung „Quarks & Co“ „Tschernobyl – die verdrängte Katastrophe“. Das ZDF beschäftigt sich am 24. April um 23.30 Uhr in „ZDF History“ mit der Katastrophe: „Das Tschernobyl-Vermächtnis“.

Pollenbelastung dieses Jahr besonders hoch

Foto: www.allergiecheck.de

Foto: www.allergiecheck.de

Jetzt ist die Zeit der Birkenpollen. Allergiker haben dieses Jahr besonders zu kämpfen.

Dieses Jahr haben es Allergiker besonders schwer. Gerade die Belastung durch Birkenpollen sei 2016 stärker als 2015, so die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID). Auch Gräserpollen treten dieses Jahr wieder vermehrt auf, was vor allem Asthmatikern zu schaffen macht. „Über die Ursachen für den steigenden Trend der Gräserpollen könne man generell nichts Genaues sagen”, sagte Pollenanalyst Matthias Werchen vom PID zur der „Augsburger Allgemeinen“.

Laut PID ist das diesjährige verstärkte Auftreten von Birkenpollen aber normal. Denn in der Regel folgt die Birke einem Zwei-Jahres-Rhythmus. Im Vorjahr war der Pollenflug nur schwach, dieses Jahr ist er verstärkt.

Neben den üblichen Reaktionen auf Pollen, wie Fließschnupfen, Bindehautentzündung und Asthma, kommen oft so genannte Kreuzreaktionen mit Lebensmitteln hinzu. Menschen, die allergisch auf Birkenpollen, Haselpollen oder Erlenpollen reagieren, haben auch oft Kreuzallergien auf Nüsse, Stein- und Kernobst, Sellerie, Karotten, rohe Kartoffeln und sogar Kiwis.

Quelle und Grafik: DWD

Quelle und Grafik: DWD

Haben Sie auch den Vorhang vor der Sonne gesehen?

Foto: pixabay (Symbolbild)

Foto: pixabay (Symbolbild)

Am Wochenende war das Frühlingsfeeling etwas von trüber Sonne beeinträchtigt. Das steckt dahinter.

Vergangenes Wochenende hat sich der Frühling zum ersten Mal in diesem Jahr selbstbewusst gezeigt. Die Temperaturen kletterten in angenehme Höhen. Die Sonne strahlte, doch versteckte sich hinter einem trüben Vorhang. Was war denn da los?

Was zu sehen war, war nicht etwa gefährlicher Smog, sondern ein natürliches Phänomen, das uns von Zeit zu Zeit erreicht. Saharasand hat es wieder einmal nach Deutschland geschafft! Getragen wurde er auf den südlichen Strömungen des Hochs Leon, die uns auch das Frühlingswochenende beschert haben.

Zu beobachten waren die Trübungen stundenweise an der westlichen Nord-Süd-Achse der Bundesrepublik, etwa in Ostfriesland, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und im Breisgau. Ohne Wüstenstaub wäre es noch eine Spur wärmer gewesen, denn er hat die Temperaturen um etwa zwei Grad Celsius gesenkt.

Gesundheitsschädigend ist der Sand aus dem fernen Afrika nicht. Für Pflanzen wirkt er sogar gesundheitsfördernd. Die winzigen Mineralpartikel fungieren als Dünger. Autobesitzer in den Regionen, in denen es am Wochenanfang geregnet hat, mussten in die Waschstraße, denn mit Niederschlägen fällt der Sand auch zu Boden.

Klimawandel verändert Geschmack von Wein

Foto: DWI (Symbolbild)

Foto: DWI (Symbolbild)

US-Forscher werteten Daten aus 400 Jahren Weinanbau aus.

Der Klimawandel ist seit Jahren in aller Munde. Vorallem Nachteile für die Erde werden veröffentlicht. Doch offenbar hat die Erwärmung auch Vorteile, zumindest aus Sicht von Weingenießern. Denn Forscher der Harvard University haben in einer Studie herausgefunden, dass die höheren Temperaturen Einfluss auf den Geschmack von französischen Weinen haben. Aus Sicht von Weinkennern geschieht dies nicht zum Nachteil der edlen Tropfen.

Waren es im Laufe der Jahrhunderte immer die Trockenperioden am Ende der Wachstumphasen, erlaubten die Trauben durch die höheren Temperaturen eine frühere und gute Ernte, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin „Nature Climate Change“.

Die Untersuchung stützt sich auf Daten aus den Jahren 1600 bis 2007 aus Frankreich und der Schweiz. Beim Vergleich mit der Trockenheit des Bodens kam zum Vorschein, dass seit 1980 um durchschnittlich zehn Tage früher geerntet werden kann als vorher. Das Jahr 1980 gilt als Wendepunkt in der Entwicklung des Klimas auf der nördlichen Erdhalbkugel. Die schnellere Reife wirkt sich laut den Autoren der Studie auf die Qualität der Weine aus.

Während der Morgentoilette schon das ganze Wetter im Blick

Foto: obs/AXA Konzern AG (Symbolbild)

Foto: obs/AXA Konzern AG (Symbolbild)

Google-Ingenieur baut sich einen Multimedia-Badspiegel.

Wer kennt es nicht? Verschlafen begibt man sich morgens ins Badezimmer, um zu retten, was noch zu retten ist. Kurz duschen, Creme auftragen und Zähneputzen. Bereits zu diesem Zeitpunkt kreisen die Gedanken bereits um das, was man zu tun hat oder tun möchte. Entscheidende Frage: Wie ist das Wetter, was ziehe ich an? Das Fenster ist vom Duschen noch beschlagen, das Smartphone liegt noch auf dem Nachtschränkchen.

Foto: Twitter/Max Braun

Foto: Twitter/Max Braun

Google-Entwickler Max Braun hat die Lösung erfunden. „Ich habe etwas gebaut“ twitterte er mit einem Link zu seinem Artikel im US-amerikanischen Blogforum medium.com, in dem er seinen „Smart Mirror“ vorstellt. Auf dem „smarten Spiegel“, der über WLAN mit dem Internet verbunden ist, sieht man auf den ersten Blick sofort die aktuelle Wetterlage, wie Temperatur, Regenwahrscheinlichkeit und ob es bewölkt ist oder man beim Verlassen des Hauses mit strahlendem Sonnenschein rechnen kann. Aber auch die Uhrzeit, die vor dem Weg zur Arbeit eine große Rolle spielt, ist plakativ sichtbar – für alle sehr Verschlafenen neben dem Datum auch der Wochentag. Einen kleinen Nachrichtenticker gibt es ebenfalls. Der „Smart Mirror“ läuft unter dem Betriebssystem Android.

Weitere Ideen wären noch der Fahrplan der Buslinie vor dem Haus oder Staudaten für alle, die mit dem Auto zu Arbeit fahren. Das zu implementieren, dürfte für Max Braun kein größeres Problem darstellen. War der Kalifornier doch schon an der Entwicklung der „smarten“ Brille Google Glass beteiligt. Wann der digitale Spiegel in Serie geht, ist noch nicht bekannt.

 

Michi Jo Standl

Wenn die Natur Achterbahn fährt

Vorfrühling im Oktober und Blumenwiesen zu Weihnachten.

Der vergangene Winter war in Deutschland einer der mildesten eit Aufzeichnungsbeginn 1881. Einen entscheidenden Einfluss dabei hatte laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der Dezember, der im Durchschnitt um 5,6 Grad wärmer war als das langjährige Mittel.

Die warmen Wintermonate hatten natürlich auch Einfluss auf die Pflanzenentwicklung. „Bei vielen Pflanzen stellte sich zunächst keine Vegetationsruhe ein.“, erklären die Agrarmeteorologen des DWD. Aber nicht nur der warme Winter ist verantwortlich für die frühe Pflanzenentwicklung. Manche Pflanzen brauchen Kältereize zur Bildung der Blüten. Anstatt im Dezember traten bereits im Oktober Nachtfröste auf, die diese Kältereize auslösten. In Kombination mit dem darauffolgenden milden Winter hat sich die Entwicklung vorverlagert.

Das Ergebnis waren zum Beispiel ein außergewöhnlicher Blühbeginn der Hasel. In begünstigten Regionen trieben zu Weihnachten sogar Gänseblümchen, Löwenzahn und Schneeglöckchen aus. Auch Mandelbäume und Erlen trugen bereits Mitte Januar Blüten. Der Vegetationsvorsprung betrug am Anfang des Jahres etwa vier Wochen. Durch Frosttage im Laufe des Januars reduzierte sich der Vorsprung auf zwei bis drei Wochen.

Am „Pfälzer Mandelpfad“ blühten Mitte Januar schon zehn Prozent der Bäume. Foto: Pedelec

Am „Pfälzer Mandelpfad“ blühten Mitte Januar schon zehn Prozent der Bäume. Foto: Pedelec

Wetterdaten helfen im Kampf gegen Bienenkrankheiten

Foto: pixabay

Foto: pixabay

Zusammenhang zwischen Wettersituationen und Bienenkrankheit: eine Online-Karte hilft, rechtzeitig imkerliche Maßnahmen zu treffen.

Forscher vermuten schon länger einen Zusammenhang zwischen Wetterfaktoren und der hochansteckenden Bienen-Darmkeim Nosemose, die zum breiten Sterben der Insekten führt. In einem vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Projekt wurde dies nun bestätigt. Beteiligt waren Wissenschaftler der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und Experten des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf. Die MeteoGroup lieferte dem Forscherteam Wetterdaten und half bei der Erstellung eines Prognosemodells.

„Wir konnten zeigen, dass bestimmte Wetterparameter im Winter die Infektiosität der Bienenpathogene verändern und auch das Verhalten der Bienen beeinflussen. Unser Prognosemodell hilft den Imkern, ihre Bienenvölker vorbereitend zu schützen.“, so Prof. Andreas Linde von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung.

Risikogebiete auf Online-Karte
Aufgrund der erhobenen Wetterdaten konnte eine Karte erstellt werden, die das Gefährdungsrisiko der Honigbiene für Nosema-Infektionen in den neuen Bundesländern visualisiert. Auf der Website der Hochschule kann die Wahrscheinlichkeit von Nosema-Infektionen auf Landkreisebene eingesehen werden. Die Risikokarte für das Frühjahr basiert auf den Wetterverhältnissen des vorangegangenen Winters, die einen unmittelbaren Einfluss auf das Auftreten von Nosemose haben. Der Karte für den Herbst liegen entsprechend die Frühlings- und Sommerwetterdaten zugrunde.

Prävention einzige Möglichkeit
Die geschätzte Häufigkeit von der Infektionen wird in fünf Risikoklassen dargestellt. Imker können mithilfe der Informationen die Gefährdungssituation für den Standort ihrer Völker einschätzen und entsprechende Maßnahmen einleiten. „So kann der Imker der Nosemose zuvorkommen, denn eine Eindämmung nach dem Ausbruch der Krankheit ist schwierig“, erklärt Linde.

Eigene Wetterstation
Die Wetterdaten für seinen genauen Standort zu erheben, ist auch für andere landwirtschaftliche Bereiche wichtig. Deshalb haben wir zusammen mit gruuna eine „Wetterstation für Zuhause“ entwickelt. Mithilfe der Station können alle wichtigen Daten, wie natürlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit, abgerufen werden. Aber etwa auch Taupunkt und UV-Intensität gehören zu den Features. Wer vorhat, die Station abseits des Betriebes auf dem Feld zu installieren, muss nicht einmal Angst vor Langfingern haben, denn sie ist mit einer künstlichen DNA versehen. Die Stationen werden individuell in Chemnitz zusammengebaut. Dank selbstentwickelter Software können die Wetterdaten mobil überall abgerufen werden. Alle Infos dazu und einen kostenfreien Demozugang gibt es auf www.gruuna.com/wetter.

 

gruuna_Wetter

Wie viel kostet der Klimawandel?

Potsdamer Wissenschaftler können jetzt die künftigen ökonomischen Schäden, die durch den Meeresspiegelanstieg entstehen, berechnen.

Dass der Klimawandel für ein Ansteigen des Meeresspiegels sorgt, beobachten Wissenschaftler schon seit einigen Jahren. Doch erst jetzt ist es Forschern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gelungen, Schäden in den kommenden Jahrzehnten abzuschätzen.

„Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten für Schäden noch schneller“, erklärt Leitautor Markus Böttle. „Die Auswirkungen einer Flut werden allerdings nicht nur durch Umweltfaktoren bestimmt, sondern auch durch menschliche Entscheidungen: Hochwasserschutz kann dem steigenden Flutrisiko entgegenwirken“, so Böttle weiter. Die Studie zeigt demnach auf, wie das komplexe Zusammenspiel von Klimawandel, Anpassung und Überschwemmung auf einfache mathematische Funktionen herunterbrochen werden kann, um die durchschnittlichen jährlichen Kosten des Meeresspiegelanstiegs über einen längeren Zeitraum abzuschätzen.

Da in allen Küstenregionen der Erde unterschiedlich viele Menschen leben, haben die Wissenschaftler eine Gleichung entwickelt, die weltweit funktioniert. Als Beispiel haben Sie die voraussichtlichen Schäden in Kopenhagen berechnet. Demnach würde ein moderater Meeresspiegelanstieg von 11 Zentimetern bis Mitte des Jahrhunderts für Kopenhagen eine Verdopplung der ökonomischen Verluste im gleichen Zeitraum bedeuten, sofern nicht weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Bei der neuen Methode werden Flutwahrscheinlichkeit, die steigende Zahl von Extremereignissen und die steigende Intensität der Ereignisse, aber auch laufende Sicherheitsmaßnahmen in den einzelnen Regionen einbezogen.

Foto: pixabay

Foto: pixabay

Wer ist wetterfühliger – Frauen oder Männer?

Eine Studie scheint die Wahrheit ans Licht gebracht zu haben.

Kopfschmerzen bei Föhnlage, Gliederschmerzen bei einem Wetterumschwung oder das Spüren alter Narben – viele Menschen sind von Symptomen betroffen, die mit bestimmten Wetterverhältnissen in Verbindung gebracht werden. Männern, die sich über häufige Kopfschmerzen ihrer Frauen wundern, liefert eine repräsentative Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg nun den Beweis: Wetter macht Frauen offenbar mehr zu schaffen als Männern.

Bei der vom Gesundheitsportal apotheken-umschau.de in Auftrag gegebenen Erhebung gab nur jeder sechste befragte Mann (15,6 %) an, wetterfühlig zu sein, während sich jede dritte Frau (34 %) als wetterfühlig oder -empfindlich bezeichnet. Am schlimmsten trifft es ältere Frauen. Denn in der Altersklasse 70 plus reagiert jede Zweite (47,4 %) laut eigener Aussage auf das Wetter.

Häufigste Beschwerden der Frauen sind Kopfschmerzen (63,7 %), Kreislaufprobleme (48,9 %, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit (45,1 Prozent) sowie verstärktes Auftreten von Glieder- und Gelenkschmerzen beziehungsweise rheumatischer Schmerzen (29,8 %). Als Ursachen wurden Temperaturänderungen, nasskaltes Wetter, große Hitze, Gewitterstimmungen und Föhn genannt.

Befragt wurden 1004 Frauen und 965 Männer ab 14 Jahren in persönlichen Interviews.

Foto und Illustration: pixabay; Composing

Foto und Illustration: pixabay; Composing

Wie wird das Frühjahr?

Fotos: pixabay; Composing

Fotos: pixabay; Composing

Daunenjacke oder hemdsärmelig, Glühwein oder Biergarten? Der Jahreszeitentrend versucht, uns auf den kommenden Frühling einzustimmen.

Für Wetterdienste ist es schwierig, das Wetter über einen längeren Zeitraum hinaus vorauszusagen. Dennoch erstellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) regelmäßig sogenannte Jahreszeitentrends. So auch für kommenden Frühling.

Natürlich können keine konkreten Temperaturen oder Niederschläge prognostiziert werden. Je näher der Zeitraum rückt, desto konkreter werden die Ergebnisse der Vorhersage. Sie wird monatlich aktualisiert. Der Februarvorhersage zufolge wird der kommende Frühling mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent warm. Während jedoch die Wahrscheinlichkeiten der Klasse „mittel“ mit Werten von etwa 35 % nur wenig hinter der Klasse „warm“ zurückliegen, ist ein kühler Frühling eher unwahrscheinlich. Wir dürfen uns also auf recht angenehme Frühlingstemperaturen freuen.

Die Basis des Jahreszeitentrends ist das saisonale Vorhersagemodell des Europäischen Zentrums für Mittelfristige Wettervorhersagen (EZMW) und bezieht sich auf das langjährige Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Er bietet eine Orientierungshilfe, ob eine bestimmte Jahreszeit tendenziell eher wärmer oder kühler als im langjährigen Mittel dieses Zeitraums wird.

trend-frühling2016

Cookie Consent mit Real Cookie Banner