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Am Wochenende war das Frühlingsfeeling etwas von trüber Sonne beeinträchtigt. Das steckt dahinter.
Vergangenes Wochenende hat sich der Frühling zum ersten Mal in diesem Jahr selbstbewusst gezeigt. Die Temperaturen kletterten in angenehme Höhen. Die Sonne strahlte, doch versteckte sich hinter einem trüben Vorhang. Was war denn da los?
Was zu sehen war, war nicht etwa gefährlicher Smog, sondern ein natürliches Phänomen, das uns von Zeit zu Zeit erreicht. Saharasand hat es wieder einmal nach Deutschland geschafft! Getragen wurde er auf den südlichen Strömungen des Hochs Leon, die uns auch das Frühlingswochenende beschert haben.
Zu beobachten waren die Trübungen stundenweise an der westlichen Nord-Süd-Achse der Bundesrepublik, etwa in Ostfriesland, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und im Breisgau. Ohne Wüstenstaub wäre es noch eine Spur wärmer gewesen, denn er hat die Temperaturen um etwa zwei Grad Celsius gesenkt.
Gesundheitsschädigend ist der Sand aus dem fernen Afrika nicht. Für Pflanzen wirkt er sogar gesundheitsfördernd. Die winzigen Mineralpartikel fungieren als Dünger. Autobesitzer in den Regionen, in denen es am Wochenanfang geregnet hat, mussten in die Waschstraße, denn mit Niederschlägen fällt der Sand auch zu Boden.