Beiträge des Autors

Was steckt wirklich hinter den Absagen der Karnevalsumzüge?

Foto: pixabay (Symbolbild)

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Das Sturmtief, das Montag und Dienstag über Deutschland fegte, hat seinen Ursprung nicht in Europa.

Rosenmontag und auch Faschingsdienstag sind bundesweit kurzfristig zahlreiche Karnevalszüge abgesagt worden. Der Grund: Ruzica fegte über Deutschland. Was wie ein kroatisches Pfannengericht klingt, war ein zwei Tage anhaltendes Sturmtief, das mit Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h von Westen nach Osten fegte. In Bergregionen erreichten Orkanböen sogar bis zu 120 km/h. Größere Schäden wurden nicht verzeichnet. Dachziegel fielen auf die Straße, Bäume knickten um. Im Saarland starb ein Autofahrer, nachdem sein Fahrzeug von einem Baum getroffen worden war.

Woher kam Ruzica?
Das Sturmtief, dessen Name kurioser Weise „Röschen“ bedeutet, ist ein Ausläufer des Blizzards, der in den vergangenen Wochen weite Teile der amerikanischen Ostküste mit einer heftigen Schneedecke bedeckte. Diese Stürme sind typisch für den nordamerikanischen Kontinent und entstehen aufgrund eines kräftigen Kaltlufteinbruchs aus Richtung der Polarregionen. Die orkanähnlichen Stürme können sich deshalb über die ganze Längsachse des Kontinentes ausbreiten, weil es in Amerika keine in Ost-West-Richtung verlaufenden Gebirgszüge gibt.

Die Schneemassen blieben in Amerika, doch der Sturm zog weiter nach Europa und tobte mit Geschwindigkeiten bis zu 170 km/h und zehn Meter hohen Wellen über den Atlantik, bevor er auf das europäische Festland traf. Nur in deutschen Höhenlagen kam es auch zu Schneefällen. Die britischen Inseln bekamen den ungebetenen Gast besonders heftig zu spüren. Also hat uns der amerikanische Blizzard den Karneval vermiest.

Als Nachfolgerin von Ruzica weht seit heute das Sturmtief Susanna über Deutschland. Susanna, beziehungsweise Susanne, bedeutet in einer altorientalischen Sprache soviel wie „Lilie“. Wieder eine Blume. Vielleicht hat diese mehr Einsehen mit Europa als das stachelige „Röschen“ und wird nicht ganz so heftig.

Warum es Huskys bei uns nicht zu warm ist

Foto: pixabay

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Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass die Klimaanpassung von Tieren nichts mit deren Größe zu tun hat.

Seit sich Wissenschaftler vor etwa 60 Jahren zum ersten Mal mit der Temperaturanpassung von Tieren beschäftigt haben, war man der Meinung, dass vor allem kleine Tiere extreme Temperaturen leicht wegstecken würden. Wissenschaftler des „Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum“ in Frankfurt haben nun das Gegenteil bewiesen. Demnach haben auch große Tiere kein Problem mit hohen Temperaturen.

Dass sich die kleine Lapplandmeise in Skandinavien wohlfühlt und der Elefant in Afrika, dürfe es nach der alten Theorie eigentlich gar nicht geben, so Christian Hof vom Senckenberg-Institut. Mit neuen Erkenntnissen kann erklärt werden, wie bedeutend die großen Ohren für Elefanten sind, denn diese dienen der Wärmeleitung. Auch andere Faktoren können laut dem Biologen bei der Regulierung des Wärmehaushaltes eine Rolle spielen, etwa lange Beine oder ein dichter Pelz.

Um die alte These zu widerlegen, hat das internationale Wissenschaftlerteam 211 Vogel- und 178 Säugetierarten bezüglich ihrer Körpertemperatur und der Temperatur ihres Lebensraums untersucht. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Tiere sowohl durch die Anpassung ihres Stoffwechsels als auch der thermischen Leitfähigkeit, die sich in der Körperbeschaffenheit widerspiegelt, an die unterschiedlich temperierten Lebensräume einstellen konnten. Auf ähnliche Weise ist auch die Anpassung von Huskys in unseren Breitengraden, die schon länger hier leben und Rennen bestreiten können, auf dieses biologische Zusammenspiel und ihr Fell als Wärmeleiter zurückzuführen.

Die im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlichte Studie trägt dazu bei, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt zu verstehen.

Diese Auswirkungen hat Frost auf Waldbäume

Während Frost für Stadtbäume zum Desaster werden kann, haben Waldbäume ein ausgeklügeltes System gegen winterliche Temperaturen entwickelt.

Bäume in Städten reagieren meist sofort auf Wetteränderungen. So haben etwa Kirschbäume zu Weihnachten aufgrund der ungewöhnlich milden Temperaturen Blüten ausgetrieben. Genauso schnell, wie sie auf Wärme reagieren, kann auch plötzlich auftretender Frost die Bäume schädigen.

Waldbäume hingegen sind robuster. Sie zeigen ihre Pracht zwar nicht gleich, wenn die Temperaturen um ein paar Grad steigen, sind dafür aber auch nicht so anfällig bei Frost. „Die Bäume in unseren Wäldern haben nämlich eine Art natürliches Frostschutzmittel eingelagert“, erklärt Forstexperte Hanns-Christian Wagner vom Verband „Wald und Holz NRW“.

Im Herbst bereiten sich die Bäume durch den Fall der Blätter auf die kalten Wintertage vor. „Sind die Blätter weg, fällt der Baum in so etwas wie einen Winterschlaf und die empfindlichen Knospen sind von einer klebrigen Schutzschicht umgeben.“, so Wagner weiter. Vor dem Laubfall werden die Nährstoffe aus den Blättern gezogen und wieder vom Baum aufgenommen. Diese Zuckerverbindungen reichern sich in den Zellen an. Sie senken den Gefrierpunkt der Zellen, sodass sie nicht in der Kälte aufplatzen. So schützen sie den Baum vor dem Erfrieren, wie eben ein Frostschutzmittel.

Foto: Waldland Hohenroth/Friedhelm Stark

Foto: Waldland Hohenroth/Friedhelm Stark

Ärgern Sie sich auch über nicht geräumte Straßen?

Jeder Autofahrer ärgert sich über nicht geräumte Schneefahrbahnen, so glaubt man. Doch die Realität sieht anders aus.

Hat man zu Weihnachten den passenden Schnee vermisst, ist der Winter nach der Jahreswende in den meisten Regionen Deutschlands eingekehrt, und wie! So schön die weiße Pracht auch aussieht, so störend und sogar gefährlich ist sie auf unseren Straßen. Die Winterdienste der Kommunen sind rund um die Uhr gefordert. Doch oft kommen die Bediensteten nicht nach oder es steht einfach zu wenig Personal zur Verfügung.

Ganz Autodeutschland ärgert sich über nicht geräumte Straßen – könnte man meinen, aber weit gefehlt. Denn nur 33 Prozent, also jeden dritten Autofahrer, stört es, wenn auf der Fahrbahn, die er gerade befährt, noch kein Räumfahrzeug unterwegs war. Das hat eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt ergeben. Dazu wurden vergangenen September 2.006 Autofahrer ab 18 Jahren befragt.

Nicht nur auf Brücken und vor Ampeln sind schneebedeckte Fahrbahnen besonders gefährlich. „Insbesondere auf rutschigen Straßen verlängert sich der Bremsweg. Deshalb sollten Autofahrer vorausschauend fahren und bremsen – und immer den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand einhalten, um Unfälle zu vermeiden“, rät Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof.

Die meisten Autofahrer stören sich laut der Umfrage übrigens an rücksichtslosen Autofahrern (84 Prozent) und sogenannten Gaffer-Staus (64 Prozent). Noch weniger als Schneefahrbahnen berühren die Verkehrsteilnehmer fehlende Straßenmarkierungen (22 Prozent) und fehlende Straßenbeleuchtung (14 Prozent).

Auf dieser Straße in Nordrhein-Westfalen klappt es mit dem Winterdienst. Foto: Straßen.NRW

Auf dieser Straße in Nordrhein-Westfalen klappt es mit dem Winterdienst. Foto: Straßen.NRW

So schützt man sich bei winterlichen Außenarbeiten

Sicherheit auf Baustellen ist lebenswichtig. Im Winter lauern zusätzliche Gefahren durch schlechte Wetterverhältnisse.

Viele Landwirte nutzen die Wintermonate, um Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten in den Außenbereichen ihres Betriebes vorzunehmen. Nasskaltes Wetter mit eiskaltem Wind und teilweise morgendlicher Glätte machen die Arbeitsverhältnisse allerdings suboptimal. „Um Sicherheit zu gewähren, braucht man ein sicheres Arbeitsumfeld und persönlichen Kälteschutz“, rät die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU).

Große Betriebe beschäftigen für die anstehenden Arbeiten Bauunternehmen. Für die Sicherheit der Beschäftigten sind die Auftragnehmer teils selbst verantwortlich, teils sollen Auftraggeber etwas dazu beitragen.

Foto: obs/BG BAU

Foto: obs/BG BAU

Zu leichte oder falsche Bekleidung etwa kann im Winter nicht nur zu Schnupfen führen, sie kann sogar zu chronischen Erkrankungen der Atemwege sowie des Muskel- und Skelettsystems führen. Bei niedrigen Temperaturen mache es Sinn, mehrere Lagen Kleidung übereinander zu tragen, in einer Kombination von Jacke und Hose aus Mikrofasern sowie darunter Wäsche aus Fleece-Material, das Feuchtigkeit aufnimmt und für Wärme sorgt, so die BG BAU. Zum Kopfschutz seien außerdem Wintermützen zum Unterziehen sinnvoll.

Die Schutzkleidung muss winddicht sein, auftretende Feuchtigkeit durch Schwitzen nach außen leiten können und zugleich einen wirksamen Luft- und Wärmeaustausch zwischen Umgebung und Körper ermöglichen, damit die Beschäftigten nicht auskühlen. Um glatten Böden und überfrorenen Materialien zu trotzen, sind zudem geeignete Arbeitshandschuhe sowie Sicherheitsschuhe der Kategorie S 3 mit rutschhemmenden Sohlen zu empfehlen. Auf kleinen Baustellen, wie in landwirtschaftlichen Betrieben, ist der Auftragnehmer gefragt, wenn es darum geht, einen geheizten Raum und heiße Getränke für die Beschäftigten bereitzustellen.

Nach einer Auswertung der BG BAU kam es im Winter 2014/2015 auf deutschen Baustellen zu rund 19.800 zum Teil schweren Arbeitsunfällen, vor allem durch rutschige Böden und schlechte Lichtverhältnisse.

2015 wärmstes Jahr und so geht es weiter

Straßencafé statt Glühwein. Foto: Presseamt Bonn/Michael Sondermann (Symbolbild)

Straßencafé statt Glühwein. Foto: Presseamt Bonn/Michael Sondermann (Symbolbild)

2015 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Das Deutsche Klima-Konsortium nennt die Gründe.

Anfang Januar haben in einigen Regionen Deutschlands zwar Schneefälle eingesetzt, die Bilder, welche der Spätherbst und der Advent geboten haben, erinnerten allerdings an Frühling – buntes Treiben in Straßencafés, Biergarten statt Weihnachtsmarkt, Frühlingsblumen. Insbesondere der November zeigte eine sehr starke Abweichung von den vieljährigen Mittelwerten. Dieser war mit einer Differenz von +3,5° Celsius gegenüber der Referenzperiode 1961-1990 der bislang wärmste November in Deutschland.

Oft werden die heißen Sommer sowie die warmen Herbst- und Wintermonate der vergangenen Jahren mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht. Das Deutsche Klima-Konsortium (DKK) sieht die Ursachen aber differenzierter. Der Klimawandel sei nur eines von mehreren Indizien für die globale Erwärmung, so der DKK. Den Grund für die im Durchschnitt zu hohen Temperaturen sehen die Experten in dem, was um die Jahreswende im Pazifik vor sich gegangen ist und noch immer anhält.

Mit dem bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres einsetzenden El Niño-Ereignisses im tropischen Pazifik sei schon sehr früh absehbar gewesen, dass das Jahr global ein sehr warmes werden würde, analysiert das Konsortium. Auch wenn der Höhepunkt des aktuellen El Niños nach der Jahreswende nun überschritten ist, so müsse auch im Nachgang für das Jahr 2016 mit anhaltenden hohen globalen Temperaturen gerechnet werden, heißt es weiter. Es bleibt im Vergleich zu den vergangenen Jahrzehnten also überdurchschnittlich warm.

Für das nur alle paar Jahre auftretende El Niño trägt allerdings die Klimaerwärmung eine „Teilschuld“. Der zu dieser Zeit stattfindende Temperaturanstieg der Meeresoberfläche wird durch die Treibhausgase noch unterstützt.

ARD-Zweiteiler zeigt, wo das Wetter herkommt

ARD-Wettexperte Sven Plöger im Windkanal. Foto: SWR/Das Erste

ARD-Wettexperte Sven Plöger im Windkanal. Foto: SWR/Das Erste

Der Wettermann der ARD, Sven Plöger, sieht sich am 2. und 3. Januar jeweils ab 19.15 Uhr im Ersten sein Metier genauer an.

Islandtief, Genuatief, Azorenhoch: Warum entstehen Wetterlagen an bestimmten Orten? Was ist verantwortlich für die ungerechte Verteilung von Kaiser- und Sauwetter? Und wie kommt es, dass im norwegischen Hardangerfjord Kirschen geerntet werden, während man auf demselben Breitengrad sonst nur Flechten und Eisbären begegnet?

Sven Plöger nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Meteorologie. Er führt durch die schönsten Landschaften Europas, zeigt die Orte, die unser Wetter bestimmen, und trifft die Menschen, die dort leben.

Im ersten Teil untersucht Plöger die Azoren und Island, die Geburtsstätten der Hoch- bzw. Tiefdrucklagen. Er testet auch selbst Auswirkungen von Wetterphänomenen. Um die Wucht der 212 km/h-schnellen Böen des Jahrhunderttiefs Orkan „Lothar“ zu demonstrieren, begibt sich der Experte in den Windkanal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Hamburg.

Im zweiten Teil geht’s ans Meer. Im Golf von Genua etwa entsteht das gleichnamige Tief, das beispielsweise die Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe verursacht hat. Aber auch ein weiteres großes Meer, der Atlantik, beeinflusst das Wetter mit dem warmen Golfstrom. In Grönland zeigt Sven Plöger, was passiert wenn der Golfstrom einmal schwächer werden sollte. Eine Auswirkung war Anfang des 15. Jahrhunderts, dass alle normannischen Siedler auf rätselhafte Weise spurlos verschwanden.

Snowfarming: Wintersportregionen ernten Schnee

Foto: TVB Seefeld

Foto: TVB Seefeld

Kunstschnee hat bald ausgedient: Man setzt auf echten, konservierten Schnee.

In immer mehr Wintersportregionen in den Alpen wird mit „konserviertem“ Schnee den warmen Wintern getrotzt. Die Idee kommt aus Finnland, dort ist es schon seit einigen Jahren Praxis, jeweils im Frühjahr Schneehaufen mit Sägespänen und speziellen Vliesfolien zu bedecken. Durch das Abdecken bleiben etwa 80 Prozent des Schneevolumens erhalten. Das für die Touristiker „weiße Gold“ wird dann im Herbst „geerntet“ und auf die Langlaufloipen und teilweise sogar schon auf alpine Pisten aufgebracht.

In der Schweiz beschäftigt sich die Gruppe „Industrieprojekte und Schneesport“ am Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) intensiv mit dem Thema. In Österreich wird die Methode bereits etwa in Seefeld in Tirol und in Ramsau umgesetzt. In dem steierischen Langlaufparadies konnten bereits bei der Snowfarmingpremiere 2013 vom Jahresanfang bis in den Herbst rund 4.000 Kubikmeter Schnee gerettet werden.

Auch im russischen Sotschi, das nicht unebdingt für Schneesicherheit bekannt ist, hat die Methode bei den Olympischen Winterspielen 2014 so manchen Wettbewerb gerettet. Dort hatte man Schneehaufen rechtzeitig mit handelsüblichen Baufolien konserviert.

Wenn sich die Methode durchsetzen würde, könnte die Produktion mit den nicht ganz umweltfreundlichen Schneekanonen gänzlich an den alpinen Nagel gehängt werden. Denn Wissenschaftler warnen, dass durch den Einsatz der Schneemaschinen die Alpen austrocknen könnten. Für etwa 24.000 Hektar Skipisten benötigen Schneekanonen soviel Wasser, wie eine Stadt mit 1,5 Millionen Einwohnern verbraucht.

Landwirtschaft hat Schlüsselfunktion beim Weltklimaabkommen

Bauernverband zeigt sich zufrieden mit COP21-Ergebnis.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Weltbauernverband WFO sehen in der Pariser Einigung für ein neues Weltklimaabkommen einen wichtigen Schritt, um die globale Ernährungssicherheit zu gewährleisten. „Die Vereinbarung von Paris anerkennt die fundamentale Priorität der Sicherung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung und weist der Landwirtschaft eine besondere Rolle zu“, so der DBV.

Dies entspreche der nachdrücklichen Forderung des DBV und des Weltbauernbandes WFO, so der Bauernverband weiter. Der Klimawandel gefährde die Produktion von Nahrungsmitteln und somit die weltweiten Anstrengungen zur Beseitigung des Hungers, die Auswirkungen des Klimawandels seien bereits zu spüren.

Der Bauernverband sieht die Land- und Forstwirtschaft beim Klimaschutz in einer Schlüsselfunktion in der Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbaren Energien.

Bei der 21. Weltklimakonferenz (COP21) in Paris haben über 45.000 Teilnehmer aus 195 Ländern zwei Wochen lang verhandelt. Vertreter von Bauernverbänden waren vor Ort, um die bäuerlichen Interessen zu unterstreichen.

Foto: Carl Duisburg Centren

Foto: Carl Duisburg Centren

1980 bis 2014: Die 10 Naturkatastrophen mit den größten volkswirtschaftlichen Schäden

Tsunami in Japan 2011. Foto: CECAR/CC 2.0

Tsunami in Japan 2011. Foto: CECAR/CC 2.0

Am 11. März 2011 um 14:46 Uhr Ortszeit (6:46 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) bebt im Pazifik vor der japanischen Region Tōhoku die Erde. Die Folge: Eine riesige Flutwelle schwappt über die Küstengebiete, über 18.000 Menschen finden den Tod, viele werden bis heute vermisst, tausende verlieren von einer Sekunde auf die andere ihr Hab und Gut.

Naturkatastrophen dieser Größenordnung hinterlassen nicht nur menschliches Elend, sie schwächen auch das betroffene Land. Mit einem volkswirtschaftlichen Schaden von 210 Milliarden US-Dollar (ca. 198 Milliarden Euro) ist das Beben von Tōhoku die Naturkatastrophe, die zwischen 1980 und 2014 den größten Schaden hinterlässt.

Quelle: Munich Re (GeoRisikoForschung), Grafik: Statista 2015

Quelle: Munich Re (GeoRisikoForschung), Grafik: Statista 2015

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