Was uns die Wolken übers Wetter verraten

Cumulus

Foto: pixabay

Jeder ist fasziniert von interessanten, teils schönen, teils bedrohlichen Wolkenformationen. Romantische Menschen sehen sogar Tiere, Landkarten oder Gesichter in den Himmelsbildern. Aber Wolken sind vor allem lebensnotwendig, sie regeln den globalen Wasserhaushalt. Sie sind der Wasserspeicher der Erde und nehmen verdunstetes Wasser aus Flüssen, Seen und Ozeanen auf, tragen es weiter und versorgen so durch Regen die Erde erneut mit Wasser, ein ständiger Kreislauf. Mehr als 50 Prozent der Erde sind ständig mit Wolken bedeckt. Doch die Wasservorratskammern können noch mehr. Sie verraten uns, wie das Wetter demnächst wird.

 

 

Zirrus- oder Federwolken
Wie der Name schon sagt, erinnert diese Wolkenform an leichte Federn. Sie ziehen sich sanft über den Himmel. Sie kündigen eine Warmfront, oft mit Regen, an. In föhngeplagten Gebieten, wie Oberbayern, kündigen sie auch diesen an.

Zirrukumuli
Das sind dünne, kleine Eiskristallwolken. Ihnen folgt meist ein heftiges Gewitter.

Zirrustratus- oder Schleierwolken
Sie bestehen ebenfalls aus Eiskristallen. Auch hier ist der Name Programm, da sie wie lang gezogene, transparente Schleier aussehen. Sie ziehen sich optisch über den ganzen Himmel. Innerhalb von 36 Stunden ist mit Regen zu rechnen.

Nimbostratus
So nennt man die grauen Schnee- und Regenwolken, die meist den gesamten Horizont einnehmen. Hier handelt es sich um das typische Grau-in-grau-Wetter. Sie bestehen aus Regentropfen, die auch zeitnah ausbrechen und uns schlechtes Wetter bescheren

Altokumuli
Als Altokumuli bezeichnet man mittelhohe Wolken, deren Farbe weiß oder grau erscheint. Die wellenförmigen Wolken bestehen aus Wassertröpfchen und sagen meist beständiges Wetter voraus.

Altusstratoswolken
Hier handelt es sich um typische Niederschlagswolken, die meist die Sonne verdecken. Sie kündigen Regen- oder Schneefall an und können sich bis zu mehreren Hundert Kilometern ausdehnen.

Stratokumuli
Als graue, oft auch weiße Haufenschichtwolken präsentiert sie diese Form. Sie besteht aus Regentröpfchen oder Schneekristallen. Im Winter kann man dabei von Wetterbesserung ausgehen.

Kumuluswolken
Diese Wolkenform ist eine der bekanntesten. Es handelt sich dabei um kuppelförmige, hohe Gebilde, die aufgrund der Sonneneinstrahlung auf der Oberseite weiß leuchten. Die Unterseite ist hingegen meist dunkel. Die Kumuluswolken entstehen um die Mittagszeit. Wenn sie sich bis abends auflösen, kann man mit schönem Wetter rechnen, sollten sie am Abend noch sichtbar sein, wird’s schlecht.

Kumulonimben
Als Kumulonimben bezeichnet man die klassischen Gewitterwolken. Entsprechend fällt auch das Wetter aus.

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