Beginnt in drei Monaten die nächste Eiszeit?

Erdgeschichtlich gesehen endete die letzte Kältewelle im 19. Jahrhundert. Die sogenannte „Kleine Eiszeit“ begann im 15. Jahrhundert und ging hinein bis ins vorletzte Jahrhundert. Diese paar hundert Jahre waren geprägt von langen, harten Wintern.

Russische Forscher sind sich entgegen der Klimaerwärmungs-Theorien sicher, dass mit kommenden Wintern, welche laut den Wissenschaftlern europaweit sehr kalt werden sollen, eine nächste Eiszeit beginnt. Die Sonne werde in den nächsten Jahren weniger Aktivität an den Tag legen und somit eine schwächere Einstrahlung auf die Erde haben, was kältere Temperaturen zur Folge hätte, weiß Chabibullo Abdussamatow, Leiter des Labors für Raumforschung in St. Petersburg. Das sei dann eine kleine Eiszeit, wie sie bis Ende des 19. Jahrhunderts stattfand.

Bild: 1Zoom.net

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Laut dem Russen habe die Erde bereits seit 1990 ein negatives Energiesaldo. Das heißt, dass bisher die Weltmeere die fehlende Wärme durch gespeicherte Energie ausgeglichen hätten, diese wäre aber jetzt aufgebraucht. Ab 2014 soll laut dem Forscher die globale Temperatur anfangen zu sinken und bis etwa 2050 mit 1,5 Grad weniger Durchschnittstemperatur der Höhepunkt dieser Kältewelle erreicht sein. Dies mag wenig klingen, hätte aber auf Fauna und Flora sehr wohl Auswirkungen. „Ab 2015 werde der Temperaturabfall immer schneller vorangehen“, erklärt Abdussamatow. Dieser Temperaturabfall reiche auch aus, um neue Gletscher entstehen zu lassen.

Alles halb so schlimm?

Der Leiter des Zentrums für Russland-Forschung Andrej Fursow lenkt indessen ein und warnt vor einer Überbewertung der Theorien seines Landmanns. Er vertritt nach wie vor die These der globalen Erwärmung. Wobei Fursow der Meinung ist, dass das Wegschmelzen der Pole, das ja offensichtlich stattfindet, nicht so sehr mit dem Ozonloch zu tun habe, sondern mit gewaltigen Vorgängen im Erdinneren.

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