Wie wird das Wetter?

Wie wird das Wetter?Diese Frage ist Laufe der Jahrhunderte zur Floskel geworden. Gibt es aber darauf wirklich eine Antwort? Wenn ja, wer kann sie beantworten und sind die Antworten derer, die sich die Beantwortung zur Aufgabe gemacht haben, sicher?
Moderne Methoden der Meteorologie, also der Wetterkunde, sind bereits soweit vorangeschritten, dass man bis auf einen gewissen Prozentsatz die aktuelle Wetterentwicklung vorherbestimmen kann, ein Restrisiko bleibt allerdings immer.

Wir leben in Mitteleuropa in einer der eher gemäßigten Zonen der Erde. Von extremen Wetterphänomenen, wie etwa karibischen Hurricans oder Naturkatastrophen, wie dem Zunami 2004 in Thailand, blieben wir Gott sei dank bisher verschont.
Dennoch lauern Gefahren, seltener für  Leib und Leben, sondern vor allem für die Landwirtschaft.

Eine dieser einschneidenden “Himmelsereignisse”, die es auf Grund und Boden abgesehen haben, ist der Hagel. Auch 2012 verursachte dieser wieder Millionenschäden quer durch die Republik. Hagel ist zwar von den Wetterdienststellen vorhersehbar, sogar mit bloßem Auge kann man den vorhergehenden gelblichen Himmel beobachten, doch verhindern kann man ihn in der Regel nicht. Versuche, die Eisklumpen durch Lärm, wie etwa mit Kirchenglocken oder durch Kanonenschüsse, zu verjagen, scheiterten im Laufe der Jahrhunderte kläglich.
Wie Studien der letzten Jahre ergaben, scheint der Anstieg der Hagelhäufigkeit mit dem Klimawandel in Verbindung zu stehen. So stieg laut der Uni Karlsruhe die Hagelhäufigkeit von fünf Tagen 1986 auf 34 im Jahr 2004.

Von der Gewalt des Wassers kann vorallem die Bevölkerung aus dem Osten Deutschlands berichten. So waren vom Elbhochwasser 2002 mehr als 1.300 landwirtschaftliche Betriebe unmittelbar betroffen.

Auch Stürme, die auch erhebliche Schäden anrichten, scheinen sich in den letzten Jahren gehäuft zu haben. Ob dies auch mit der Klimaveränderung zu tun hat, ist noch nicht ganz klar.

Alle diese Katastrophen lassen sich nicht verhindern, durch Prävention und dem richtigen Risikomanagement und entsprechenden Risikotransfer sich Schäden allerdings begrenzen.

Schon bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf 9 Mrd. Menschen angestiegen sein. Ernährung wird ein noch zentraleres Thema sein, denn 9 Mrd. Menschen brauchen deutlich mehr Lebensmittel. Dafür ist eine hochleistungsfähige Landwirtschaft zwingend notwendig, die ihre Erträge durch Risikomanagement sichert und bei nicht vermeidbaren Schäden durch Witterungsereignisse wirtschaftlich so abgesichert ist, dass die in der nächsten Ernteperiode entsprechend neu angebaut werden kann. Die passenden Lösungen dafür wird die gvf VersicherungsMakler AG als Betreiber dieses Blogs liefern. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, für die Landwirtschaft neue Methoden des Risikotransfers zu entwickeln und mit unseren Versicherungspartnern zur Verfügung zu stellen. Dafür beschäftigen wir uns mit allen Themen und Fragen rund um das Wetter.

Mit diesem Blog möchten wir sie daran, aber auch an dem was wir tun und den Schritten unserer Produktentwicklung teilhaben lassen. Wir laden Sie herzlich ein – diskutieren Sie mit! Wir würden uns freuen, hier regelmäßig auf Ihr kritisches Feedback und Fragen von Ihnen antworten zu dürfen.

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