Das Wetter morgen

Wetterstation auf der Zugspitze

Schon Mark Twain meinte scherzhaft: „Alle reden vom Wetter, aber keiner tut was dagegen”. Das ist wohl wahr, man kann auch nicht wirklich was gegen das Wetter machen. Allerdings kann man es beobachten, einschätzen und Maßnahmen, beispielsweise bei angekündigten Unwettern, treffen.

Aber wer beobachtet die Entwicklung des Wetters und teilt es uns über die Medien mit?

Die höchste Wetterwarte Deutschlands liegt auf der Zugspitze auf genau 2.962 Metern über dem Meeresspiegel und wurde bereits 19. Juli 1900 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Initiiert wurde die Station von mehreren bayrisch-königlichen Ministerien, die auch die finanziellen Mitteln stellten. Inzwischen wird die Warte von Deutschen Wetterdienst betrieben, dessen Mitarbeiter das Wetter mit Messgeräten, aber auch mit freiem Auge beobachten. Die Technik liefert beispielsweise die Werte von Luftdruck, Temperatur, Windrichtung. Mit bloßem Auge können Sicht, Wolkenart, Wolkenhöhe und so weiter beobachtet werden.

Neben den Medien, denen die Bevölkerung erfreuliche oder weniger erfreuliche Wetternachrichten entnimmt, beliefert der DWD auch den Tourismus mit dem Wintersportwetter. Auch die Beobachtung des Wachstums und der Entwicklung von Pflanzen (Phänologie) sowie die Messung von Radioaktivität gehört zu den Aufgaben.

Deutschlandweit betreibt der Wetterdienst 179 hauptamtliche Wetterwarten und Wetterstationen, 35 davon sind rund um die Uhr besetzt, darunter 16 Flugwetterwarten an internationalen Verkehrsflughäfen. 114 Warten werden vollautomatisch ohne Personal betrieben, davon vier maritime Stationen.

 

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