Klimawandel: Viele Verbraucher besorgt um Landwirtschaft

Wissenschaftler und Landwirte wissen um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft. Doch wie denken Verbraucher?

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Foto: Budimir Jevtic/Shutterstock.com (Symbolbild)

Klimaforscher halten es für wahrscheinlich, dass künftig aufgrund des Klimawandels vermehrt Starkregenereignisse mit Überschwemmungen auftreten. Die Rabobank Deutschland hat in einer Umfrage festgestellt: Die meisten Verbraucher in Deutschland wissen um die Auswirkungen von Extremwetter auf die Landwirtschaft.

Bewusstsein für Ernteausfälle durch Klimawandel

Dass verschiedenen Extremwetterereignisse auf lange Sicht die Landwirtschaft beeinträchtigen, treibt die Menschen aller Altersklassen um: 74,4 Prozent der über 65-Jährigen sind davon überzeugt, gefolgt von den 40- bis 49-Jährigen (72,1 Prozent) und den 50- bis 64-Jährigen (71,2 Prozent). Auch zwei Drittel der 18- bis 29-Jährigen (68,4 Prozent) halten das für wahrscheinlich. Männer und Frauen halten sich bei der Meinung die Waage.

Ernteausfälle aufgrund von Starkregen?

Speziell in Starkregen sehen gut die Hälfte der Befragten die Ursache für Ernteausfälle. Zudem befürchtet je ein Drittel, dass die Böden bei Überschwemmungen von Chemikalien und austretendem Heizöl verunreinigt werden.

Beim Blick auf die Altersgruppen ergibt sich ein differenzierteres Bild: Bei den Studenten sind über 80 Prozent der Meinung, dass durch Starkregen Ernteausfälle entstehen. An zweiter Stelle sehen mit gut 50 Prozent Rentner die Probleme. Diese Gruppe ist etwa gleichauf mit den Arbeitnehmern. 

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