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Forschung: Liegt Extremwetter am Klimawandel?

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Die Antwort ist: Großteils ja! Mithilfe von Attributionsstudien kann die Forschung einzelne Wetterereignisse dem Klimawandel zuordnen.
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Extremwetter: Umfrage unter Landwirten zu Schäden

Extremwetter

Mithilfe von betroffenen Betrieben entwickelt das Julius-Kühn-Institut ein Monitoring zu Extremwetterschäden.

ExtremwetterDas Julius Kühn-Institut (JKI) baut zusammen mit sechs Partnern ein Monitoring zum Erfassen von Extremwetterschäden, wie Hagel- oder Sturmschäden, auf. Landwirte werden gebeten, an einer Umfrage zu Schäden teilzunehmen. Ziel ist es, Betriebe künftig besser beraten zu können, womit in ihrer Region tatsächlich zu rechnen ist und was man vorbeugend tun kann. Angesprochen sind Produzenten sämtlicher land-, obst- und gartenbaulicher Freilandkulturen in ganz Deutschland. Neben einer für landwirtschaftliche Betriebe zugeschnittenen Versicherung, einer Sachversicherung oder Gebäudeversicherung spielt das Risikomanagment eine große Rolle.

Werkzeuge für Landwirte und Berater

Das EMRA genannte System soll letztlich eine Sammlung von Werkzeugen werden, welches Landwirte und Berater beim Management von Extremwetterereignissen unterstützt. Zentraler Baustein ist die Sammlung von Meldungen über bereits aufgetretene Schäden durch Wetterextreme in Deutschland.

Das Ausfüllen dauert ungefähr 5 bis 10 Minuten. Alle Daten werden in anonymisierter Form erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Abschluss auf dem EMRA-Webportal http://emra.julius-kuehn.de veröffentlicht. Dort sind ab März 2018 auch weitere Hintergrundinformationen zum Projekt verfügbar.

An der Umfrage kann hier teilgenommen werden.

Experten reden übers Extremwetter

die-wetterversicherung.de redet übers Wetter. In Hamburg reden Experten von 6. bis 10. Oktober übers Extremwetter. Der ExtremWetterKongress findet bereits zum 9. Mal statt.

Schwere Unwetter in weiten Teilen Deutschlands und immer neue Rekordtemperaturen machen Fachleuten und Wissenschaftlern Kopfzerbrechen. Der aktuelle Stand der Wissenschaft zur Entwicklung von Extremwetterlagen wird in den fünf Tagen in der HafenCity Hamburg in Vorträgen und Symposien behandelt. Über 3.000 Experten werden in dieser Woche an der Elbe erwartet.

Ausgetrocknete Alster: Mit einer Fotomontage versuchen die Veranstalter des ExtremWetterKongresses ein Zukunftsszenario zu zeichnen. Foto: IWK

Ausgetrocknete Alster: Mit einer Fotomontage versuchen die Veranstalter des ExtremWetterKongresses ein Zukunftsszenario zu zeichnen. Foto: IWK

Neben der Präsentation von etwa Langzeitstudien wird auch über spezifische Themen, wie „Auswirkungen des Extremwetters auf den Straßenverkehr“ diskutiert werden. Ein eigenes Symposium ist dem Regenwasser gewidmet. Unter dem Motto „Wohin mit dem Wasser?“ wird über Regenwassermanagement als Herausforderung referiert.

Die faktenlastige Veranstaltungswoche wird durch eine große Fotoausstellung abgerundet. Die Ausstellung zeigt 50 großformatige Bilder von Tieren, die dem „Sturm ins Auge schauen“, sich also im übertragenen Sinne mit den Widrigkeiten von Wetter und Klima zurechtfinden müssen.

Der Kongress ist eines der größten jährlichen Treffen von Wissenschaftlern aus Wetter- und Klimaforschung, Wetter-Moderatoren, Wissenschaftsredakteuren, Dienstleistern und interessierten Laien zum Thema extreme Wetterereignisse durch den Klimawandel.

Alle Infos zum ExtremWetterKongress gibt’s hier.

„Agrarrelevanten Extremwetterlagen“ auf der Spur

Extreme Wetterlagen, wie Hitze, Dürre, Sturm und Überschwemmungen, aber auch Hagel und Frost, sind die schlimmsten Feinde der Land- und Forstwirtschaft. Das Bundeslandwirtschaftministerium (BMEL) hat sich in einem Projekt dem Thema angenommen und erforscht gemeinsam mit dem bundeseigenen Thünen-Institut Auswirkungen des Klimawandels auf Extremwetterlagen und wie man durch optimales Risikomanagement Schäden mindern kann. Beteiligt sind auch das Julius Kühn-Institut (JKI), der Deutsche Wetterdienst (DWD) sowie verschiedene externe Forschungseinheiten. In einem Workshop am Thünen-Institut in Braunschweig wurden nun die ersten Ergebnisse des Forschungsprojektes vorgestellt und mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert.

„Nach ersten Auswertungen der derzeit vorliegenden Klimaprojektionen durch den Deutschen Wetterdienst nehmen Hitzetage in der Vegetationsperiode zukünftig zu. Diese Tendenz war bereits in den letzten 50 Jahren zu beobachten“, weiß Cathleen Frühauf vom DWD. „Dies geht einher mit einer Zunahme der Trockenheitsphasen. Kein eindeutiger Trend ist dagegen bei Starkregenereignissen zu erkennen“.

Eine vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinland-Pfalz und dem Julius Kühn-Institut durchgeführte Expertenbefragung lieferte wichtige Informationen. Die Experten gehen davon aus, dass Hagel, Spätfröste, Trockenheit und Staunässe für die Betriebe mit Gemüse-, Obst-, Wein- und Hopfenanbau die größten Herausforderungen darstellen. „Die Relevanz von Extremereignissen ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich und muss zudem kulturartenspezifisch differenziert werden“, so Holger Lilienthal vom Julius-Kühn-Institut.

Foto: M. Großmann/pixelio.de

Foto: M. Großmann/pixelio.de

Im Gegensatz zu den Gefahren für die Landwirtschaft und dem Sonderkulturanbau seien für die Forstwirtschaft und den Wald in erster Linie Sturm, extreme Hitze und extreme Trockenheit relevant, differenziert Andreas Bolte vom Thünen-Institut.

Auf Grundlage dieser und weiterer Ergebnisse werden im Projektverlauf die Auswirkungen der Extremwetterlagen abgeschätzt und für wichtige Extremereignisse jeweils die Möglichkeiten des Risikomanagements untersucht. Der Endbericht soll im Frühjahr 2015 vorliegen.

Weitere Infos: www.agrarrelevante-extremwetterlagen.de

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