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Regen verhindert derzeit Getreideernte

Foto: KWS

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Der Trockenheit folgt Regen, vielerorts steht die Ernte still.

Nach dem regional frühen Start mit der Wintergerste muss die Getreideernte seit dem vergangenen Sonntag in vielen Regionen wegen Niederschlägen unterbrochen werden. Die zum Wochenende vorhergesagten besseren Erntebedingungen lassen hoffen, die Gerstenernte bald fortsetzen zu können. Das hat eine Umfrage des Deutschen Bauernverbandes (DBV) unter den 18 Landesbauernverbänden ergeben. Die Zwangspause führte teilweise dazu, dass die Ähren erntereifer Gersten abknickten.

Die im 1. Erntebericht des Verbandes veröffentlichten Zahlen prognostizieren ein durchwachsenes Ergebnis. Wintergerste, die in diesem Jahr mit einem Zuwachs von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 1,27 Millionen Hektar angebaut wird, konnte zwar in vielen Regionen trotz der wetterbedingten Pausen bereits zur Hälfte, in manchen Gegenden sogar bereits vollständig, gedroschen werden, den diesjährigen Hektarertrag schätzt der DBV aber nur auf 6,8 Tonnen. Das würde ein Minus von einer Tonne pro Hektar bedeuten. Die Gesamterntemenge an Wintergerste prognostiziert der Verband auf 8,6 Millionen Tonnen, womit das Vorjahresergebnis in Höhe von 9,5 Millionen Tonnen um neun Prozent verfehlt werden würde.

Der Grund für den trotz der Niederschläge frühen Zeitplans ist die Trockenheit der vergangenen Wochen. Gerade in der Mitte Deutschlands wurden Bestände aufgrund von Wassermangel notreif. In Norddeutschland hingegen begann die Ernte erst vergangenes Wochenende.

Absicherung gegen Verluste durch Regen
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Mit der Hitze kommt der Regen

Wissenschaftler warnen vor einer extremen Zunahme von Starkregen.

Forscher des Potsdam-Instituts für Klimaforschung sehen einen klaren Aufwärtstrend in der Häufigkeit von Starkregenereignissen. Als Grund für dieses Phänomen sehen sie die Klimaerwärmung.

Das Team um Leit-Autor Jascha Lehmann stützt sich bei Studie auf die Analyse von weltweiten Regendaten aus den Jahren 1901 bis 2010. Die Forscher haben dazu eine Kurve erstellt, die zeigt, dass im Zeitraum seit 1980 die Regenhäufigkeit um durchschnittlich 12 Prozent im Vergleich mit der Zeit ohne Klimawandel gestiegen ist, in den vergangenen Jahren sogar um durchschnittlich 26 Prozent.

Warme Luft nimmt mehr Wasser auf
Eine statistische Analyse könne keine direkte physikalische Ursache-Wirkung-Beziehung liefern, so die Forscher. Deshalb haben die sie ihre Ergebnisse mit dem bereits vorhandenen Wissen verglichen, wieviel mehr an Wasser eine wärmere Atmosphäre speichern kann. Das Mehr an Feuchtigkeit in der Luft wird dann als Regen freigesetzt. Die Forscher zeigen, dass die beobachtete Zunahme von nie dagewesenem Starkregen tatsächlich zu dem passt, was man durch den Einfluss der globalen Erwärmung rein thermodynamisch erwarten würde.

„Das bedeutet: Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen dreißig Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären“, sagt Koautor Dim Coumou. „Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen.“

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Foto: pixabay.com

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Kein optimaler Frühling für Pflanzen

Während der Sommer mit tropischen Temperaturen Einzug hält, zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) Bilanz über den vergangenen Frühling. Für viele Pflanzen war es zu trocken und nachts zu frostig.

Nachdem der frühlingshafte März die landwirtschaftlichen Arbeiten in Schwung gebracht hatte, erforderte vielerorts der zu trockene April die ersten Beregnungsmaßnahmen. Die Trockenheit setzte sich im Mai fort. Zusammen mit auftretendem Bodenfrost war die Entwicklung der Pflanzen etwas verspätet.

Während im Norden und Süden der Bundesrepublik die trockenen Perioden immer wieder durch Regenschauer unterbrochen wurden, litt vor allem Mitteldeutschland unter fehlender Nässe. Auch die Waldbrandgefahr stieg in den betroffenen Bundesländern.

In den Regionen mit Regen hatten zwar die Pflanzen weniger Probleme mit dem Wachstum, allerdings wurden durch die Feuchte Pilzinfektionen begünstigt. Pflanzenschutz war dort ein großes Thema.

Bis Ende Mai liefen dann Mais und Kartoffeln auf. Die Kartoffelbestände waren zum Monatsende einigerorts geschlossen. Die Wintergerste ging Anfang des Monats und der Winterweizen zum Ende des Monats in die Phase des Ährenschiebens über.

Foto: blickpixel/pixabay.com

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Kälte gefährlicher als Wärme

Foto: pixabay.com

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Dass man eher stirbt, wenn es kalt ist, wollen jetzt Wissenschaftler des Hygiene- und Tropeninstitutes London bestätigt haben.

Grundlage für die Studie seien 74 Millionen untersuchte Todesfälle aus den Jahren 1985 bis 2012 aus 13 Staaten rund um den Globus gewesen, wie n.tv auf seiner Website unter Berufung auf die dpa schreibt.

Zwar konnten die Wissenschaftler nur 7,41 Prozent der untersuchten Fälle einer wetterbedingten Todesursache zuordnen, doch 7,29 Prozent der Menschen sind bei kälteren Temperaturen gestorben und nur 0,42 bei wärmeren. Ist es zu warm, seien zwar Herz und Kreislauf belastet, wenn es zu kalt ist, komme es aber zu Problemen mit den Atemwegen und die Immunabwehr werde schwächer, so die Autoren der Studie, die in der Medizin-Zeitschrift „The Lancet“ erschien.

Es war schon vorher bekannt, dass extreme Kälte und sehr hohe Hitze für den Körper belastend sind. Aufhorchen lässt die groß angelegte Untersuchung aber durch die Tatsache, dass bei den in der Studie erfassten Menschen der Tod offenbar bei gemäßigten Verhältnissen eingetreten ist, entweder an mäßig heißen Tagen oder an etwas zu kalten Tagen. In Madrid beispielsweise sind die meisten Menschen bei 8 Grad gestorben. Den zweithöchsten Ausschlag hat die Kurve bei 25 Grad. Bei extremeren Temperaturen um die Null und über 30 Grad flacht die Kurve stark ab.

Die Forscher warnen vor der schleichenden Zunahme von raschen Temperaturschwankungen durch den Klimawandel und rufen die Gesundheitssysteme dazu auf, als Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung nicht nur extreme Wetterereignisse im Visier zu haben.

Nach der Veröffentlichung ernteten die britischen Wissenschaftler Kritik von zwei chinesischen Kollegen. Wichtige Faktoren für die Analyse der Todesarten wie Gesundheitszustand, Armut oder Reichtum, aber auch Luftverschmutzung in der jeweiligen Region seien nicht berücksichtigt worden, so die beiden Wissenschaftler.

Wetter beruhigt sich nach heftigen Unwettern

Der schwüle Spätfrühling brachte nicht nur Sonnenstunden für Sommerfans, die Natur zeigte in einigen Teilen der Bundesrepublik auch wieder ihre geballten Kräfte. Der Sommerbeginn soll aber Entspannung bringen.

Der bayerische Wintersportort Oberstdorf ist Anfang der Woche von einer bis zu zehn Meter hohen Schlammlawine regelrecht überrollt worden. 500 Einwohner mussten evakuiert werden, viele Häuser waren einsturzgefährdet. Inzwischen gaben die Einsatzkräfte aber Entwarnung, auch was die weitere Entwicklung des Wetters betrifft. Die meisten Menschen konnten noch am selben Abend wieder in ihre Häuser zurück. Für 20 Bewohner war zunächst unklar, ob sie ihre Gebäude jemals wieder benutzen können, sie mussten die Nacht in Notunterkünften verbringen, sind aber inzwischen auch wieder zurückgekehrt.

Grund für die Katastrophe waren anhaltende Regenfälle. „Man hat zuerst gerechnet, es regnet ein wenig. Aber dann fing das plötzlich an und es war nicht mehr aufzuhalten.“, sagte ein betroffener Anwohner zu RTL. Auch das berühmte Skisprungstadion wurde durch die Schlamm- und Wassermassen verwüstet. Der Gesamtschaden kann noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Einen dramatischen Verlauf nahm ein Unwetter in Brandenburg. In Rathenow wurde am Wochende auf dem Gelände der Bundesgartenschau (BUGA) ein Mann während eines Gewitters von einem herabstürzenden Ast erschlagen. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft mögliche Vorschäden des Baumes und ob der Veranstalter eine rechtzeitige Räumung des Geländes verabsäumt hatte. Auch im Westen kam es zu heftigen Unwettern. In Nordrhein-Westfalen wurden sechs Menschen bei einem Blitzeinschlag verletzt.

In den meisten Regionen Deutschlands hat sich der Himmel wieder beruhigt. Lediglich im Süden können noch stärkere Regenschauer auftreten.
Aktuelle Warnungen gibt es auf der Webseite der Unwetterwetterzentrale.

Foto: pixabay.com

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ZDF will Wetter beeinflussen

Dirk Steffens und Harald Lesch - Foto: ZDF/Holger Geisler

Dirk Steffens und Harald Lesch – Foto: ZDF/Holger Geisler

Naturfilmer und Wissenschaftler gehen der Frage nach, ob man das Wunschwetter wirklich nach eigenem Geschmack gestalten kann.

Der Wissenschaftsjournalist und Naturfilmer Dirk Steffens und Professor Harald Lesch stellen sich kommenden Sonntag um 19:30 Uhr im ZDF die Frage, ob man das Wetter an einem bestimmten Ort beeinflussen kann und versuchen dabei auch, ihr „Wunschwetter“ zu machen.

Die Suche nach dem geeigneten Instrumentarium führt die beiden dorthin, wo das Wetter entsteht: hoch hinauf in die Atmosphäre. Mit einem Heißluftballon und dem Terra X-Zeppelin erkunden sie zuerst, wie die Natur das Wetter macht, welche Parameter Wolkenbildung und Niederschlag bestimmen. Dabei nimmt Dirk Steffens nur an einer Strickleiter hängend Wolkenproben, um der Wissenschaft vom Wetter auf die Spur zu kommen. Auch scheut er keine Reise in entlegene Regionen, die sich durch besonders beständiges oder extremes Wetter auszeichnen.

Der Wissenschaftler Lesch wiederum geht die Sache geruhsamer an: Er studiert zunächst einmal das, was andere Forscher schon herausgefunden haben. Gezielte Experimente, genaue Beobachtungen und scharfe Analysen sind für ihn eben aufschlussreicher als abenteuerliche Unternehmungen.

Immer wieder treffen sich der Wissenschaftler und der Abenteurer, um ihre neuen Erkenntnisse auf den Prüfstand zu stellen. Der Mainzer Sender verspricht einen interessanten, aber auch unterhaltsamen Schlagabtausch zwischen Theoretiker und Abenteurer.

Frühling großteils zu trocken

Foto: pixabay.com

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Fühlte sich der vergangene Frühling bundesweit betrachtet eher feucht an, zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein gegenteiliges Fazit. Vor allem in der Mitte der Bundesrepublik sei es viel zu trocken gewesen, resümieren die Wetterexperten.

Mit rund 545 Sonnenstunden verpasste der diesjährige Frühling nur knapp eine Platzierung unter den ersten zehn seit Messbeginn im Jahr 1951. Mit reichlich Sonne gesegnet waren vor allem Rheinhessen, die Oberlausitz, der Breisgau und der Kraichgau. Diese Regionen lagen mit 620 Sonnenstunden weit über dem Klimamittel.

Einzig der hohe Norden und der Süden konnten sich nicht über fehlende Niederschläge beschweren. Im Gegenteil: In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern verursachten Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados große Schäden. Nachdem Anfang Mai Schwaben von einem verheerenden Wirbelsturm heimgesucht worden war, deckte Ende Mai schon wieder ein heftiger Sturm bayerische Dächer ab, diesmal traf es die Oberpfalz.

Tornado-Sommer
Der Juni verspricht mit durchschnittlichen Temperaturen über 30 Grad den Einstieg in einen schönen Sommer. Wenn die Wetterlagen innerhalb Deutschlands allerdings wieder so unterschiedlich sind, wie in den vergangenen Monaten, könnten sich Tornados wiederholen. Diese entstehen nämlich, wenn kalte und feuchtwarme Luft zusammentreffen. Experten warnen vor einem „Tornado-Sommer“.

Nach dem verheerenden Wirbelsturm Anfang Mai bei Augsburg empfahl sogar die bayerische Staatsregierung „angesichts der zunehmend häufiger auftretenden Naturkatastrophen“ dringend, entsprechende Versicherungen abzuschließen. Ein kompetenter Partner ist “Die Wetterversicherung”. Mit diesem Service bietet der Chemnitzer Versicherungsspezialist gvf VersicherungsMakler AG etwa die Absicherung von Einnahmeverlusten bei Ertragsschäden durch schlechtes Wetter. Genaue Informationen stehen auf der Seite “Die Wetterversicherung – Was ist das?”.

Bei drohenden Wetterkatastrophen schneller reagieren

Der Tornado in Bayern hat wieder gezeigt, wie verheerend das Wetter zuschlagen kann. Dass extreme Ereignisse in Deutschland zunehmen, sind sich Experten sicher. Die Uni Berlin und das Max-Planck-Institut arbeiten an einem System, das Einsatzkräfte schneller koordinieren soll.

Bei angekündigten Unwettern müssen Katastrophenmanager in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen schnelle Entscheidungen treffen. Voraussetzung dafür ist, dass die Wahrscheinlichkeiten und Unsicherheiten der Vorhersagen und der Wetterwirkungen richtig eingeschätzt werden können. Wie man Informationen bündelt und so darstellt, dass sie von Verantwortlichen schnell verstanden werden, darüber machen sich die Freie Universität Berlin und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung im Rahmen des interdisziplinären Projektes WEXICOM Gedanken. Die Abkürzung steht für „Weather warnings: from EXtreme event Information to COMunication and action“ (dt. „Wetterwarnungen: von Informationen über Extrem-Ereignisse zu Kommunikation und Maßnahmen“.)

Eine Motivation für das Projekt ist, dass von Meteorologen erwartet wird, dass sie über ihre Aufgabe der Wetterprognose hinaus kommende Katastrophensituationen einschätzen oder gar Einsätze auslösen sollen. „Denn die Meteorologen übernehmen hier eine Entscheidung, die eigentlich über ihre Kompetenz, das Wetter zu prognostizieren, hinausgeht“, so Martin Göber von der Uni Berlin. „Wir möchten deshalb die Katastrophenmanager in die Lage versetzen, diese Entscheidung mit Informationen über die Unsicherheit der Warnung besser einschätzen zu können.“

Zusammenarbeit mit Feuerwehr
Mit WEXICOM sollen Informationen über kommende Wetterereignisse gebündelt und für Verantwortliche im Katastrophenschutz übersichtlich dargestellt werden. Ziel ist es, eine transparente und effektive Kommunikation von Risiken und Unsicherheiten für bestimmte Benutzergruppen zu entwickeln. Diese soll die Fähigkeit fördern, Entscheidungen zu treffen, die das Risiko von Verlusten und Schäden minimieren. „Wir wollen die Wahrscheinlichkeitsvorhersagen so aufbereiten, dass sie leicht erfasst und verstanden werden. Dies kann zum Beispiel in grafischer Form geschehen“, fügt Nadine Fleischhut vom Max-Planck-Institut hinzu.

Feuerwehrleitstelle: Mit WEXICOM sollen nahende Wetterkatastrophen schneller eingeschätzt werden.

Feuerwehrleitstelle: Mit WEXICOM sollen nahende Wetterkatastrophen schneller eingeschätzt werden.

Um möglichst praxisnah zu forschen, arbeitet die Projektgruppe, zu der auch das Forschungsforum Öffentliche Sicherheit und die Katastrophenforschungsstelle der Freien Universität Berlin gehören, unter anderem mit der Feuerwehr zusammen. Als Testumgebung dient das Feuerwehr-Informationssystem (FeWIS). Hier können die Forscherinnen und Forscher direkt sehen, wie aufgearbeitete Wetterdaten genutzt werden. Das ermöglicht es zu analysieren, ob und wie risikobasierte Warnungen den Katastrophenmanagern vor Ort helfen können, das Risiko von Verlusten und Schäden zu verringern.

Was kann ich selbst tun?
Um selbst die Entwicklung des Wetters in seiner nächsten Umgebung aus den Augen zu verlieren, gibt es ebenfalls eine elektronische Möglichkeit. gruuna.com hat eine professionelle „Wetterstation für Zuhause“ entwickelt – inklusive Rundumservice. Mithilfe der Station können alle wichtigen Daten, wie natürlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit, abgerufen werden. Aber etwa auch Taupunkt und UV-Intensität gehören zu den Features. Wer vorhat, die Station abseits des Betriebes auf dem Feld zu installieren, muss nichteinmal Angst vor Langfingern haben, denn sie ist mit einer künstlichen DNA versehen.

Sowohl Soft- als auch Hardware sind Entwicklungen aus dem Hause gruuna. Die Stationen werden auch individuell in Chemnitz zusammengebaut. Alle Infos dazu gibt es auf www.guuna.com/wetter.

Hilfe für bayerische Tornadoopfer

Nach dem heftigen Tornado in Bayern hat der bayerische Ministerrat Soforthilfemaßnahmen für die Opfer beschlossen, denn die Schäden sind enorm.

Seit der Nacht vom 13. auf 14. Mai ist in den bayerischen Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg nichts mehr, wie es war. Ein Tornado fegt mit 250 Stundenkilometern über die schwäbische Region und hinterlässt einen Schaden von über 40 Millionen Euro. Etwa 200 Gebäude sind beschädigt, 30 davon gelten als ganz oder teilweise einsturzgefährdet und sind unbewohnbar.

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Foto: pixabay.com (Symbolbild)

Am Dienstag dieser Woche hat der bayerische Ministerrat unbürokratische Hilfsmaßnahmen für die rund 600 Betroffenen beschlossen. „Schnelle Geldhilfen sollen die erste Not lindern und die Zeit bis zur Auszahlung von Versicherungsleistungen überbrücken.“, so Finanzminister Markus Söder (CSU) in der Sitzung. Private Haushalte, die durch den Tornado in wirtschaftliche Notlage geraten sind, bekommen Soforthilfe von bis zu 5.000 Euro, große Unternehmen, deren Existenz gefährdet ist, können mit bis zu 200.000 Euro rechnen.

Auch steuerliche Maßnahmen sollen sofort greifen. „Steuern können gestundet, Vollstreckungsmaßnahmen aufgeschoben und Steuervorauszahlungen gestreckt werden. Auch Sonderabschreibungen sind möglich.“, sagte Söder und verweist dabei an das jeweils zuständige Finanzamt als Ansprechpartner. Land- und Forstwirte bekommen für Aufwuchs- und Ernteschäden sowie sonstige nicht versicherbare Schäden über 1.000 Euro einen Zuschuss von 50 Prozent des Schadens, maximal 50.000 Euro. Bei Existenzgefährdung sollen bis zu 100.000 Euro fließen.

Angesichts der zunehmend häufiger auftretenden Großschadensereignisse und Naturkatastrophen empfiehlt die bayerische Staatsregierung dringend, entsprechende Versicherungen abzuschließen.

Sturmschäden richtig der Versicherung melden

Foto: Jan Mallander/pixabay.com

Foto: Jan Mallander/pixabay.com

Die Unwetterzentrale warnt vor Stürmen samt Gewitter und Hagel, die dieser Tage quer durch die Bundesrepublik ziehen sollen, vom Saarland bis Rügen. Was tun, nachdem es gekracht hat? So melden Sie Sturmschäden der Versicherung.

„In der Regel kommen Versicherungen dafür auf. Allerdings müssen sich Betroffene an Regeln halten, wenn sie ihren vollen Versicherungsschutz nicht gefährden wollen“, zitiert das Verbraucherportal Verivox unter Berufung auf dpa/tmn den Bund der Versicherten (BdV) und gibt auch gleich Tipps, was im Fall des Falles zu tun ist.

Unverzüglich melden
Wichtig ist, dass ein Schaden zeitnah der Versicherung gemeldet wird. Eine genaue Frist dafür gäbe es nicht, wie BDV-Sprecherin Bianca Boss weiß. Als erste Maßnahme könne es ausreichen, eine E-Mail mit einer Schadensbeschreibung zu schicken. Auch ein Anruf könne genügen. Wer von einem Vermittler betreut werde, solle auch diesen unverzüglich informieren.

Dokumentieren
Der BDV rät desweiteren, von den Schäden Fotos zu machen und eine tabellarische Aufstellung der beschädigten Gegenstände und Gebäude zu machen. Nur so kann sich die Versicherung ein Bild des Schadensumfanges machen. In der Regel schickt die Versicherung noch einen Gutachter. Wichtig ist auch, dass beschädigte Dinge nie ohne ausdrückliche Zustimmung des Versicherers entsorgt werden.

Sichern
Für Versicherte gilt die sogenannte Schadensminderungspflicht. Das heißt: Sie müssen alles tun, um den Schaden gering zu halten. Zerbrochene Fenster müssen beispielsweise abgedichtet oder Gegenstände in Sicherheit gebracht werden, etwa im Keller oder in der Scheune, damit der Schaden nicht größer wird. Man müsse sich dabei aber nicht in Gefahr bringen, stellt Bianca Boss klar. Niemand sei gezwungen, zum Beispiel auf das Dach zu klettern, um es provisorisch abzudecken.

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