Wetter oft gar nicht Schuld an Schmerzen

Australische Wissenschaftler sind in einer Studie der Auffassung, dass „Wetterfühligkeit“ überbewertet wird.

Foto: ABDA 2001 (Symbobild)

Foto: ABDA 2001 (Symbobild)

Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen werden oft dem Wetter zugeschrieben – man „spürt das Wetter“. Doch laut einer neuen Studie des australischen „The George Institute for Global Health“ werden Schmerzen oft zu Unrecht dem Wetter zugeschrieben. Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf seiner Website aponet.de schreibt, spiele nach Auffassung der Wissenschaftler das Wetter weder für Rückenschmerzen noch für Gelenkschmerzen eine Rolle.

Im Rahmen des Forschungsprojektes haben die Autoren der Studie Wetterdaten mit Angaben von 1.000 Personen mit Rückenschmerzen und 350 Patienten mit Kniearthrose verglichen. Sie fanden keinen Zusammenhang zwischen Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windrichtung oder Niederschlag und dem Auftreten von Rücken- oder Kniegelenkschmerzen. Zwar habe eine höhere Temperatur die Wahrscheinlichkeit für Rückenschmerzen geringfügig erhöht, dies sei jedoch nicht klinisch relevant gewesen, zitiert aponet.de die Forscher.

 

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