Sachsen: Niederschlagsdefizit steigt erneut an

Trotz zeitweisem Regen blieben die Böden in Sachsen viel zu trocken.
sachsen
Foto: Anrita/pixabay.com (Symbolbild)

In Sachsen sind die Böden immer noch viel zu trocken. Trotz stellenweisem Regen setzten sich die Niederschlagsdefizite der Jahre 2018 und 2019 im vergangenen Jahr fort. Das geht aus einer Auswertung des Landesumweltamtes Sachsen (LfULG) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor.

Wärmste Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Das Jahr 2020 war in Sachsen mit 2,2 Grad Celsius über der Durchschnittstemperatur viel zu warm und mit 23 Prozent mehr Sonnenstunden viel zu sonnenreich. Die Folge: 9 Prozent weniger Niederschlag sorgten für Trockenheit. Die drei vergangenen Jahre waren in Sachsen die drei wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Das Niederschlagsdefizit hatte sich in den vergangenen drei Jahren auf 400 Liter pro Quadratmeter summiert.

Bis auf das Frühjahr waren alle Jahreszeiten zu warm. Es kam zu Spätfrost den zu warmen Winter 2019/2020 mit einem Plus von 4,3 Grad Celsius über dem Durchschnitt. Die fortgeschrittene Vegetation leidet darunter.

Gravierende Auswirkungen durch fehlenden Regen


Die Folgen des fehlenden Regens sind Grundwasserdürre, Niedrigwasser in den Flüssen, schwer geschädigte Wälder und schwankende Erträge in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Besonders bei der Bodenfeuchte machen sich die Niederschlagsdefizite bemerkbar.

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