Kategorie: Wetter extrem
März 25
Stoppt der Coronavirus den Klimawandel?
Europa steht fast still. Ob sich der Coronavirus positiv auf das Klima auswirkt, darüber sind sich Experten uneinig.
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März 04
Klima: Zum ersten Mal kein Eiswein in Deutschland
Durch das veränderte Klima konnte 2019 zum ersten Mal kein einziger deutscher Winzer Eiswein produzieren. Weiterlesen
Feb. 19
Klimawandel: Sibirien schmilzt und die Welt mit
Wissenschaftler warnen vor einem Dominoeffekt: Wegen des Klimawandels schmilzt der globale Permafrost. Dadurch werden immense Mengen CO2 freigesetzt.
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Feb. 12
Orkan “Sabine”: Geringere Schäden als befürchtet
Dass Orkan “Sabine” in den Wäldern weniger Schäden anrichtete als erwartet, hat einen Grund. Weiterlesen
Feb. 05
Klimawandel beeinträchtigt Bodengesundheit
Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Klimawandel einen direkten Einfluss auf die Bodengesundheit hat und zum Totalausfall von Ernten führen kann. Weiterlesen
Jan. 29
Dürre: Deshalb sind manche Regionen Deutschlands stärker gefährdet
Der Regen in den vergangenen Wochen ist zu wenig für die Böden. Doch nicht alle Regionen sind gleich gefährdet, von Dürre betroffen zu sein.
Die trockenen Jahre 2018 und 2019 sind noch gut in Erinnerung. Der Sommer 2018 ist die trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wetterexperten warnen vor erneuter Dürre in diesem Jahr, doch der Boden hat sich in manchen Regionen noch nicht von den heißen letzten beiden Jahren erholt.
Humus speichert mehr Wasser
Nicht jeder Boden reagiert auf Trockenphasen gleich. Es kommt auf die Beschaffenheit des Bodens an. Lehmige Böden speichern Wasser besser als sandige. Entscheidend ist auch, wie viel Humus das Erdreich enthält. Humus kann ebenfalls viel Wasser speichern. Von Dürre betroffen sind auch sogenannte flachgründige Böden. Bei diesen ist nur eine dünne Erddecke oberhalb der Gesteinsschicht. Diese Beschaffenheit findet man meistens auf Grünlandstandorten in Hügel- und Mittelgebirgslagen.
Dürre unterschiedlich ausgeprägt
Nicht nur Hitze im Sommer führt zu Dürre. Auch Regenmangel im Winter und im Frühjahr wirken sich aus. Der Boden ist auf gleichmäßige regelmäßige Bewässerung über das ganze Jahr angewiesen. Die zunehmende Starkregenereignisse sind kontraproduktiv. Obwohl die Wetterlagen deutschlandweit derzeit unterschiedlich sind und es auch zu Regenereignissen kommt, ist das zu wenig. Doch die Böden haben unterschiedliche Ansprüche. In sandhaltige Böden kann Wasser zwar schnell eindringen, verdunstet aber auch schnell wieder. Erdreich mit viel Lehm hingegen kann Wasser speichern. Große Teile Ostdeutschlands, wie Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Ostbayern bestehen aus sandigen Böden. Das heißt, dort ist die Erde auf mehr Wasser angewiesen, um Pflanzen versorgen zu können. Lehm- und Tonböden findet man eher im Westen Deutschlands. Diese sind weniger anfällig für Trockenphasen.
Eine Übersichtskarte zu den Bodenbeschaffenheiten in Deutschland kann man auf der Internetseite des Umweltbundesamtes als PDF abrufen.
Jan. 22
Klimawandel: Deshalb starben zehntausende Vögel
Wissenschaftler haben den Grund für ein Massensterben von Vögeln an der Westküste der USA und an der Küste Alaskas ermittelt – eine Auswirkung des Klimawandels.
2015 und 2016 sind an der US-Westküste und an der Küste Alaskas zehntausende tote Vögel angespült worden. Wissenschaftler standen vor einem Rätsel. Wie Zeit Online berichtet, haben Forscher jetzt den Grund herausgefunden. Betroffen waren Trottellummen. Diese zählen zur Gattung der Alkenvögel und sind trotz der Ähnlichkeit nicht mit den Pinguinen verwandt. Das Massensterben ist eine Folge des Klimawandels.
Todesursache ist Nahrungsmangel
Forscher des Alaska Science Center des U.S. Geological Survey haben laut Zeit Online ermittelt, dass das Massensterben an Nahrungsmangel aufgrund zu hoher Meerestemperaturen liegt. Die Erkenntnisse haben die Wissenschaftler im Fachmagazin PLOS ONE veröffentlicht. Der großen Ansammlung an zu warmen Wasser haben die Forscher den Spitznamen “Blob” gegeben, was so viel wie Klecks bedeutet.
Klimawandel hat Auswirkung auf Nahrungskette
Trottellummen ernähren sich von Fischen, die wiederum Plankton fressen. Aufgrund der Meereshitzewelle sei die Menge und die Qualität der Kleinstlebewesen gesunken, zitiert Zeit Online die Forscher. Das hatte einen Rückgang der Fische zur Folge. Des weiteren haben die Wissenschaftler festgestellt, dass sich das warme Wasser auf den Stoffwechsel der Raubfische auswirkt. Aufgrund eines höheren Energieumsatzes mussten sie mehr Beute machen. Diese partielle Erwärmung des Meeres bringen die Forscher unmittelbar mit dem Klimawandel in Verbindung.
Jan. 15
Prognose 2020: Was steckt hinter Begriffen wie “Horrorsommer”?
Was hat es mit Meldungen wie “Horrorsommer 2020” auf sich? Der Deutsche Wetterdienst meldete sich zu solchen Prognosen zu Wort.
In Medien ist immer wieder von einem bevorstehenden “Horrorsommer” zu lesen. In den vergangenen zwei Jahren haben Dürreperioden die Landwirtschaft schwer getroffen. Gemüse-, Obst und Getreidebetriebe hatten mit erheblichen Einbußen zu kämpfen, Viehhalter waren von Futtermangel betroffen. Wie fällt die Prognose für 2020 aus Sicht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aus?
Was hat es mit schlimmen Prognosen auf sich?
Laut dem Internetportal infranken.de hatte in den vergangenen Monaten der Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst q.met Begriffe wie “Vorhersage des Grauens” und “Schockprognose” geprägt. Die fränkische Nachrichtenseite ist Jungs Prognosen auf den Grund gegangen und hat beim DWD nachgefragt, was wir im kommenden Sommer zu erwarten haben.
DWD relativiert Prognose
Wie infranken.de weiter schreibt, hält der DWD ein weiteres warmes Jahr für plausibel. Dies werde durch die Vorhersagen der bevorstehenden vier Jahresmittel beziehungsweise durch die Durchschnittstemperatur gestützt, zitiert das Portal den Deutschen Wetterdienst. Mittelfristige Prognosen des vom Forschungsministerium geförderten Projektes MiKlip (“Mittelfristige Klima-Prognosen”) zeigten ähnlich hohe Werte.
Der DWD relativiert infranken.de gegenüber allerdings die Werte. „Wie sich dieser Temperaturanstieg auf die Bundesrepublik auswirkt, wird Gegenstand der Auswertung kommender Langfristprognosen sein, in denen auch immer viele Unsicherheiten zu berücksichtigen sind“, teilte der DWD dem Nachrichtenportal mit. Eine erste eindeutige Sommerwetter-Prognose hat der DWD demnach für Anfang März angekündigt.



