Kältewellen stehen bevor: Winter bis Mai?

Kalendarisch ist Winter, auch wenn es meteorologisch seit Monaten nicht danach aussieht. Igel unterbrechen ihren Winterschlaf, Vögel bauen ihre ersten Nester, in manchen Gegenden Deutschlands sprießen sogar schon Sprossen. Trotz Schmuddelwetter sind die Temperaturen viel zu warm für die Jahreszeit.

Wetterstatistiker haben sich jetzt mit Nachrichten zu Wort gemeldet, die dem einen oder anderen Sonnenfreund ein Schaudern ins Gesicht zaubern werden. Der Winter soll erst kommen, und zwar in mehreren Teilen. Bis April sollen die Temperaturen dreimal in sogenannte Kältetäler fallen.

Laut Meteorologen kommt die erste Kältewelle Ende Januar nach Deutschland. Dabei wird sich der Kaltluftstrom

Foto: GdeFon

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aus Osteuropa in Richtung Mitteleuropa noch deutlich verstärken. Das Winterwetter wird demnach bis in den Februar hinein anhalten, bevor die Temperaturen zwar wieder steigen, die Schneelandschaften, die man sich zu Weihnachten gewünscht hätte, wandeln sich jedoch in Matschlandschaften um, wieder Regen und Stürme. “Im Februar schlägt die russische Kältepeitsche am heftigsten zu“, weiß Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber dem Onlinedienst gmx.net.

Wenn man in den Hundertjährigen Kalender schaut, entdeckt man, dass sich der Wetterverlauf mit dem deckt, was Meteorologen für die nächsten Monate vorsichtig prognostizieren. Das Wechselbad zwischen Regen, Schneeschauern und Andeutungen vom einzelnen Sonnentagen wird sich wohl bis in den April hineinziehen, darunter immerwieder Temperaturstürze in Richtung Gefrierpunkt. Der Frühling wird sich erst im Mai langsam entwickeln.

Für Romantiker haben die klaren Frostnächte, die uns erwarten, auch etwas Gutes. Experten sagen sternenklare Nächte voraus, die Fernsichten erlauben, wie man sie sonst nur vom Nordpol kennt.

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