Sechs Verbände fordern die Einbindung der Landwirtschaft in die Klimapolitik.
Im Vorfeld der 21. UN-Klimakonferenz haben am Montag Vertreter der Verbände Bioland, Naturland, Demeter, Ecovin, Biokreis und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eine Resolution mit dem Titel „Mehr Klimaschutz durch Landwirtschaft“ übergeben.
In dem Papier appellieren die Landwirte an Bundeskanzlerin Angela Merkel, ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Reduktion der Treibhausgase in der Landwirtschaft durchzusetzen und dabei die Potenziale des Biolandbaus verstärkt zu nutzen.
„Die Agrar- und Ernährungspolitik muss als Teil der Klimapolitik ausgerichtet werden – und zwar mit verbindlichen Reduktions- und Zwischenzielen“, heißt es in der Resolution. Dies sei ein wesentlicher Schritt, um die Erderwärmung unter zwei Grad zu halten.
Insgesamt 12 Punkte umfasst das Papier der Bioland-Bauern – angefangen von weniger Fleischkonsum bis hin zu einer Stickstoffabgabe und der Forderung, EU-Agrarzahlungen konsequent auf die vielfältigen Herausforderungen im Klima- und Umweltschutz neu auszurichten.
Auf der Bioland-Website kann die Resolution als PDF abgerufen werden.

Illustration: pixabay