
ARD-Wettexperte Sven Plöger im Windkanal. Foto: SWR/Das Erste
Der Wettermann der ARD, Sven Plöger, sieht sich am 2. und 3. Januar jeweils ab 19.15 Uhr im Ersten sein Metier genauer an.
Islandtief, Genuatief, Azorenhoch: Warum entstehen Wetterlagen an bestimmten Orten? Was ist verantwortlich für die ungerechte Verteilung von Kaiser- und Sauwetter? Und wie kommt es, dass im norwegischen Hardangerfjord Kirschen geerntet werden, während man auf demselben Breitengrad sonst nur Flechten und Eisbären begegnet?
Sven Plöger nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Meteorologie. Er führt durch die schönsten Landschaften Europas, zeigt die Orte, die unser Wetter bestimmen, und trifft die Menschen, die dort leben.
Im ersten Teil untersucht Plöger die Azoren und Island, die Geburtsstätten der Hoch- bzw. Tiefdrucklagen. Er testet auch selbst Auswirkungen von Wetterphänomenen. Um die Wucht der 212 km/h-schnellen Böen des Jahrhunderttiefs Orkan „Lothar“ zu demonstrieren, begibt sich der Experte in den Windkanal des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Hamburg.
Im zweiten Teil geht’s ans Meer. Im Golf von Genua etwa entsteht das gleichnamige Tief, das beispielsweise die Hochwasserkatastrophen an Oder und Elbe verursacht hat. Aber auch ein weiteres großes Meer, der Atlantik, beeinflusst das Wetter mit dem warmen Golfstrom. In Grönland zeigt Sven Plöger, was passiert wenn der Golfstrom einmal schwächer werden sollte. Eine Auswirkung war Anfang des 15. Jahrhunderts, dass alle normannischen Siedler auf rätselhafte Weise spurlos verschwanden.