Vitaminmangel durch Klimawandel

Vitamin D braucht Sonnenlicht, das laut Wissenschaftlern aufgrund von Klimaveränderungen immer weniger wird. Folgen sind laut Experten Schwächung des Knochenbaus und Gewichtszunahme.

Wenig Sonnenstunden und mehr Schlechtwettertage, laut Forschern die Folgen des Klimawandels, führen zu Vitamin-D-Mangel. Denn Vitamin D braucht Licht, um sich überhaupt bilden zu können. Es wird mithilfe von UV-Strahlung in der Haut freigesetzt. Gerade für Kinder und ältere Menschen ist es für den Knochen- und Zahnaufbau wichtig. Es ist das einzige Vitamin, das sich selbst herstellen kann.

Schon jetzt seien Mangelerscheinungen häufig, weiß Michael A. P. Divé vom Ernährungsportal nu3.de. Laut einer Studie der Nährstoffexperten seien 60 Prozent der Bevölkerung von einer Unterversorgung betroffen.

Foto: pixabay

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Macht Klimawandel dick?
Da der Körper ein sehr komplexes Konstrukt ist, kann man das nicht so pauschal sagen. Da Vitamin D zu den fettlöslichen Vitaminen gehört, hat es aber auch Einfluss auf das Körpergewicht, wie unter anderem die US-amerikanische Ernährungsgesellschaft in einer Studie festgestellt hat. Fehlt es, fällt die Gewichtsreduktion schwerer. Vitamin D-Mangel ruft auch Hungergefühle hervor. Das ist der Grund, warum wir in der dunklen Jahreszeit lieber zu etwas Deftigem greifen, als zu Salat und Obst.

Experten empfehlen als Vitamin D-reiche Nahrungsmittel Eier, Fisch, Steinpilze, Schmelzkäse oder auch reife Avocado. Auch Vitamin D-Kapseln seien sinnvoll, um die Tagesdosis von 20 Mikrogramm zu erreichen, so die Experten von nu3.

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