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Der Landwirtschaft fehlt typischer Landregen

Die Böden brauchen sanften und dauerhaften Regen, keine Extremwetterereignisse.

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„Landregen werden leider seltener werden“, warnte ARD-Wettermann Sven Plöger bei einer Veranstaltung vor Landwirten in Niedersachsen. „Wenn mich etwas aufregt, sind es die Wetterberichte im Radio.“, zitiert die „Hannoversche Allgemeine“ (HAZ) den Meteorologen. Ihn stört, dass dort der Eindruck erweckt werde, dass nur Sonne gutes Wetter bedeute. „Aber wir brauchen Regen“.

Mit „Landregen“ meint Plöger den sanften und dauerhaften Regen, den die Landwirtschaft braucht und der für Mitteleuropa immer typisch war. Verstärken werden sich laut Plöger abwechselnde lang andauernde Hitze- und Nässeperioden. Extreme, die der Boden nicht gebrauchen kann. Auch an Spätfrost und vermehrte Hagelereignisse wird man sich gewöhnen müssen. „Kalte Winter wird es aber weiterhin geben“, zitiert die HAZ den Wetterexperten weiter.

Plöger sprach in seinem Vortrag auch die Ursachen des Klimawandels an. Diese sieht er vor allem in der Energie aus fossilen Brennstoffen. „Das ist die Quelle, die uns Schwierigkeiten macht.“, so der TV-Meteorologe. Da der Energiebedarf und -verbrauch in den nächsten Jahren noch weiter steigen wird, sei es unabdingbar, die Energieproduktion und die Emission zu entkoppeln. „In 20 Jahren müssen wir das Ziel erreicht haben.“, warnte Plöger.

Keine Abwehr, aber Sicherheit

Wetterereignisse werden immer unberechenbarer. Dementsprechend unvorhersehbar sind auch Schäden, die durch Starkregen, Frost oder Trockenheit die Existenz von Landwirten bedrohen können. Lösungen, die Entwicklung aufzuhalten, gibt es derzeit noch nicht, aber die Möglichkeit sich abzusichern. Die Chemnitzer VersicherungsMakler AG kümmert sich mit ihrer Wetterversicherung um die finanzielle Absicherung. Die Wetterversicherung ist genau auf die Bedürfnisse von landwirtschaftlichen Betrieben jeder Größe zugeschnitten. Alle Infos: www.die-wetterversicherung.de.

Hochwasser: Zwangsaufforstung vorerst vom Tisch

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Bundesrat lehnt Ausweisung von „Hochwasser-Entstehungsgebieten“ ab

Der Bundesrat hat den Gesetzesentwurf, sogenannte Hochwasser-Entstehungsgebiete auszuweisen, abgelehnt. Die Bundesregierung hatte vorgesehen, in besonders gefährdeten Gebieten, Eigentümer zur Aufforstung zu verpflichten.

„Es ist richtig und konsequent, dass der Bundesrat die Einführung sogenannter Hochwasser-Entstehungsgebiete ablehnt“, so der Deutsche Bauernverband (DBV). Für solche Gebiete bestehe kein Bedarf, da sie für den Hochwasserschutz nicht von Nutzen wären, aber erheblichen Verwaltungsaufwand verursachten, heißt es aus dem DBV weiter. Starkregenereignisse, die zu Hochwasser führen könnten, sind flächendeckend in Deutschland möglich und rechtfertigen nicht die Ausweisung von speziellen Hochwasser-Entstehungsgebieten, bewertet der DBV die Entscheidung der Länderkammer.

Zudem bestätigt der Bundesrat, dass die von der Bundesregierung für die Hochwasser-Entstehungsgebiete vorgesehene Erhöhung der Versickerungsfähigkeit der Böden nicht hilft, um Starkregenereignissen zu begegnen.

Der Bauernverband erwartet nun von der Bundesregierung, dass auf die Gebietskategorie der „Hochwasser-Entstehungsgebiete“ komplett verzichtet wird. Aber nicht nur die Streichung solle der Bundestag aufgreifen. Der DBV fordert zudem, dass keine neuen Risikogebiete außerhalb von Überschwemmungsgebieten geschaffen werden.

Agrarwetter: DWD zieht Sommerbilanz

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Viele Ernteunterbrechungen und eine „gute Zeit“ für Pilzkrankheiten

Obwohl der Sommer ein fast typisch mitteleuropäisches Bild gab, brachte das wechselhafte Wetter teils katastrophale Ernten mit sich. Der nasse, unwetterreiche Juni erschwerte die Heuernte und führte zu Schäden an den Kulturen. Der darauffolgende ständige Wechsel zwischen nassen und trockenen Phasen im Juli und August bot nur wenige Möglichkeiten für die Raps- und Getreideernte. Erst in den letzten zwei Sommerwochen besserten sich die Erntebedingungen, wobei die Abtrocknung so weit ging, dass einige Kulturen unter Trockenstress gerieten. Das berichtet der Deutsche Wetterdienst (DWD) über die Auswirkungen des Wetters auf die Landwirtschaft in Deutschland im Sommer 2016.

Unwetter im Juni beschädigen Kulturen

In der ersten Junihälfte bestimmten feuchte und mäßig warme Luftmassen das Wetter. Es gab wenig Abwechslung, jedoch oft heftige Gewitter mit hohen Niederschlagsmengen. Über manche Regionen zogen sogar Hagel und Tornados. In der zweiten Monatshälfte sorgte die Schafskälte für kühle Temperaturen, am Monatsende wurde es hingegen hochsommerlich warm. Nur die sommerlichen ersten Tage boten Gelegenheit für einen ersten Heuschnitt. Am heißen Monatsende konnte die Wintergerste schnell abreifen und vereinzelt gedroschen werden. Bis zur Monatsmitte hatten Kartoffeln und Zuckerrüben verbreitet die Bestände geschlossen – die Wetterbedingungen waren sehr günstig.

Ernteunterbrechungen im Juli

Für die Heuernte war das weiterhin wechselhafte Wetter im Juli mit tageweisen tropischen Temperaturen und starken Regenschauern ein Glücksspiel. Durch Starkregen und Wind wurde auch Getreide umgebrochen. Die generelle Wärme sorgte aber für eine zügige Vegetationsentwicklung. Deshalb wurden in rascher Folge Wintergerste, -raps und -weizen reif. Auch die Getreideernte musste in manchen Regionen immer wieder aufgrund der Unbeständigkeit unterbrochen werden. Ab Monatsmitte setzte allmählich der Blühbeginn beim Mais ein.

Voraussetzung für Pilzkrankheiten

Abgesehen von kühlen Luftmassen im Norden war der August ungewöhnlich heiß mit schon herbstlichem Bodenfrost am Morgen in ungünstigen Lagen. Das viel zu warme Wetter wurde von Regenschauern unterbrochen. Deshalb war die Ernte auch im August ein Hürdenlauf. Die Ernte von Winterweizen und Winterraps musste immer wieder unterbrochen werden. Auch der Heuschnitt litt wieder unter den Regenunterbrechungen.

Der feuchtwarme Sommer bot ein „Paradies“ für Pilzkrankheiten, wie Phytophthora in den Kartoffeln, Peronospora im Wein sowie Fusarien und Mehltau im Getreide.

Mit eigener Station das Wetter im Blick

Für Landwirte ist das aktuelle Wetter von immenser Bedeutung. Mit der gruuna-Wetterstation hat der Chemnitzer Agrarprofi gruuna zusammen mit der gvf die Möglichkeit entwickelt, die Wetterdaten im direkten Umfeld des Betriebes abzulesen und dadurch die Wetterentwicklung noch regionaler einzuschätzen und entsprechend zu handeln. Mittels der dazugehörigen kostenlosen App (für Android und iOS) und der Browseranwendung kann man von überall auf die Daten zugreifen. Die persönliche Wetterstation informiert in Echtzeit über Daten zu Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Windgeschwindigkeit und mehr. Mehr Informationen finden Sie dazu auf gruuna.com.

Katastrophale Ernte durch nasskaltes Wetter

Foto: Claas (Symbolbild)

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Durch die Frühjahrswitterung und die Unwetter liegt die diesjährige Getreide- und Rapsernte weit hinter dem Vorjahresertrag. Pfälzer Gemüsebauern müssen einen Totalverlust verzeichnen.

Die Getreideernte fällt in diesem Jahr quer durch die Bundesrepublik enttäuschend aus und bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit. Die Ernte ist zwar noch nicht abgeschlossen, der Bauernverband geht aber von 43,5 Millionen Tonnen aus. Damit liegt der diesjährige Ertrag um 5,3 Millionen Tonnen (- 11 %) unter dem Vorjahresergebnis. Nicht besser sieht es bei der Rapsernte aus. Sie fällt mit 4,5 Millionen Tonnen deutlich niedriger als im vergangenen Jahr aus.

Schuld an den schlechten Erträgen ist das kühle und nasse Frühjahr. Eine solche Witterung verheißt zwar in der Regel eine gute Ernte, gerade im Westen Deutschlands standen aber die Feldbestände in übersättigten und damit kalten Böden. Zudem fehlte durch die ständigen Niederschläge und die Unwetterereignisse die für die Ertragsbildung wichtige Sonneneinstrahlung. Im Nordosten haben dagegen die Folgen von Auswinterungsschäden und eine sich anschließende Trockenheit für massive Ertragsminderungen von bis zu 30 Prozent bei den wichtigen Winterkulturen Weizen, Gerste und Raps geführt.

Auch Kartoffeln, Obst und Gemüse betroffen
Die sonnenarme und unbeständige Witterung hat auch die Kartoffel-, Obst- und Gemüseernte in vielen Regionen Deutschlands deutlich beeinflusst. Zwar gab es in der Blühphase der Obstbäume kaum Schäden durch Spätfrost, doch begann das Wachstum infolge der kühlen Witterung im Frühjahr in der Regel zwei Wochen verspätet. Hagelschäden sind zwar stärker als 2015, aber im langjährigen Vergleich immer noch unterdurchschnittlich. Regionale Wetterextreme mit hohen und ungleichmäßig verteilten Niederschlägen, Starkregen bis hin zu Überschwemmungen beeinflussten Wachstum und Reifung etlicher Kulturen besonders im Mai und Juni. In der Vorderpfalz waren 800 Hektar Gemüsebau über einen längeren Zeitraum überschwemmt, was für die Betriebe einen Totalverlust der dort angebauten Kulturen bedeutet, von Salat bis Blumenkohl.

Müssen wir uns an diese Witterung gewöhnen?
Experten prognostizieren, das Unwetter wie die, die im Juni in Niederbayern und Teilen Baden-Württembergs große Schäden angerichtet haben, in den nächsten Jahren mehr werden. Auswertungen von Niederschlagsdaten über mehrere Jahre sowie aktuelle Klimaprognosen zeigten, dass es immer häufiger heftig regne, sagte Nicole Müller vom Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen zur „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. In den vergangenen 50 bis 60 Jahren seien Starkregen-Ereignisse mehr geworden, so Müller weiter. Es sei zu erwarten, dass sich der Trend fortsetze.

Absicherung gegen Ernteverluste
Die gvf VersicherungsMakler AG hat sich unter anderem auf die Schadensregulierung von Ernteausfällen spezialisiert. Mit „Die Wetterversicherung” hat das Chemnitzer Unternehmen eine Ertragsversicherung geschaffen, die betriebsindividuell die für die jeweiligen Feldfrüchte riskanten Ausprägungen von Temperatur und Niederschlag versichert. Sie „glättet“ durch finanzielle Entschädigung bei Ernteertragsverlusten die Einnahmesituation des Unternehmens. Das Jahresergebnis bleibt somit kalkulierbar.

Wintergerstenernte trotz unbeständigem Wetter vorangeschritten

Foto: Günter Kortmann/LWK NRW

Foto: Günter Kortmann/LWK NRW

Ein Großteil der Fläche ist zwar abgeerntet, im Ertrag machen sich aber Starkregen und Hagel bemerkbar.

Trotz der heftigen Regenunterbrechungen, ist die Ernte der Wintergerste in den meisten Regionen Deutschlands weit vorangeschritten. Das geht aus dem 1. Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor.

Mehr als drei Viertel der Fläche sind demnach bereits gedroschen. Regional konnte die Ernte sogar nahezu abgeschlossen werden. Der Ertrag litt allerdings unter den regionalen Extremwetterereignissen, wie Starkregen und Hagel.

So führten die hohen Niederschlagsmengen im gesamten Westen Deutschlands und eine zu geringe Sonneneinstrahlung zur Ausbildung von kleineren Körnern mit einem geringen Eigengewicht, oft weniger als 60 Kilogramm pro Hektoliter. Auch die Auswinterungsschäden in Mecklenburg-Vorpommern und die im Nordosten Deutschlands trockenen Wachstumsbedingungen im Frühjahr haben die Hektarerträge hinter die Erwartungen zurückfallen lassen. Ertragseinbußen von 20 bis 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr sind zu verzeichnen.

Für die nächsten Wochen kann man nur auf beständigeres Wetter hoffen. Im Bundesdurchschnitt erwartet der DBV einen Hektarertrag von 6,7 Tonnen Wintergerste. Gegenüber dem Vorjahresergebnis würde das einen Rückgang von 13 Prozent bedeuten. Mit 7,7 Tonnen war 2015 allerdings ein sehr gutes Jahr. Im Vergleich zum fünfjährigen Durchschnitt von 6,9 Tonnen würde das prognostizierte Ergebnis einen Rückgang von 3 Prozent bedeuten.

Die Anbaufläche von Wintergerste ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 32.500 Hektar auf 1,29 Millionen Hektar gestiegen.

 

Wetterexperte: „Unwetter werden künftig heftiger“

Foto: GDV (Symbolbild)

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Ein Unwetter verwüstete ganze Orte im Südwesten. Klima- und Wetterforscher warnen vor der Zunahme solcher extremen Wetterereignisse.

Das Tiefdruckgebiet „Elvira“ hat vor allem in Südwestdeutschland für Verwüstung gesorgt und forderte sogar mehrere Todesopfer. Ein Feuerwehrmann wurde beim Versuch, einen Menschen zu retten, in einen Gulli gezogen und ertrank. Zahlreiche Häuser sind unbewohnbar. Mehr als 100 Liter pro Quadratmeter Regen und Hagel führten zu heftigen Überschwemmungen.

Nach Einschätzung von Klimaforschern und Wetterexperten müssen sich Städte und Gemeinden in Deutschland auf noch größere Wassermassen einstellen. „Die Extremereignisse werden in Zukunft noch stärker ausfallen“, sagte Uwe Kirsche vom Deutschen Wetterdienst (DWD) der „Rheinischen Post“. Umstritten sei, ob auch die Häufigkeit von Starkregen zunehme. Klar sei jedoch, dass infolge von Unwettern in Zukunft mit „viel größeren Schäden als bisher“ gerechnet werden müsse. Die Kommunen seien gut beraten, ihre Infrastruktur darauf einzustellen, so Kirsche.

Während in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz das Schadensausmaß jetzt erst klar wird und die Aufräumarbeiten beginnen, gibt der DWD noch keine Entwarnung. Das Tiefdruckgebiet breitete sich gestern über den Osten der Bundesrepublik aus.

Die richtige Versicherung

Die Schäden, die „Elvira“ bis jetzt hinterlassen hat, können noch nicht beziffert werden. Laut Naturgefahrenreport des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft haben die deutschen Wohngebäudeversicherer 2014 insgesamt 1,2 Milliarden Euro an Unwetterschäden abgedeckt. Diese Zahl zeigt die Wichtigkeit einer entsprechenden Versicherung, um sein Hab und Gut abzusichern, wenigstens materiell. Denn persönliche Erinnerungen, die in Fluten verschwinden, sind nicht ersetzbar.

Was leistet welche Versicherung?

  • Starkregen: Kommt es zu Überschwemmungen und Erdrutschen durch starke Niederschläge, leistet die Elementarschadenversicherung.
  • Sturm: Vom Sturm abgedeckte Dachziegel, beschädigte Fassaden und zerbrochene Fensterscheiben: Wenn das Haus oder seine Nebengebäude durch Sturm ab Windstärke 8 in Mitleidenschaft gezogen wurde, kommt die Wohngebäudeversicherung für die Schäden auf.
  • Überspannung durch Blitzschlag: Über die Hausratversicherung sind Schäden am Wohnungsinventar abgesichert. Hat beispielsweise ein Überspannungsschaden nach einem Blitzschlag die Elektrogeräte unbrauchbar gemacht, dann ist der Hausratversicherer der beste Ansprechpartner.
  • Schäden am Auto: Die Teilkaskoversicherung übernimmt Schäden am Auto, die durch Sturm, Hagel oder Blitzeinschlag entstanden sind. Ist das Blech verbeult oder die Scheiben kaputt, werden die Reparaturkosten für gewöhnlich in voller Höhe erstattet.

Wie meldet man Schäden der Versicherung?

Im Falle eines Schadens sollte man so gut als möglich einen kühlen Kopf bewahren, damit die Schadensregulierung möglichst schnell und reibungslos vonstatten geht. Noch bevor man Reparaturaufträge vergibt, sollte man den Schaden der Versicherung melden. Der Schaden muss möglichst gering gehalten werden. Das heißt, dass zum Beispiel zerbrochene Fenster abgedichtet werden sollen, um ein weiteres Eindringen von Wasser zu verhindern.

„Der Schaden sollte möglichst anhand von Fotos und Kaufbelegen dokumentiert und so schnell wie möglich dem Versicherer gemeldet werden.“, empfiehlt ein GDV-Sprecher. Das eigene Leben oder das Anderer geht allerdings vor Reparaturversuchen und der Schadendokumentation. Auf riskante Aktionen soll man daher verzichten

Viele Autofahrer sind bei schlechtem Wetter unsicher

Die größte Angst bereitet Autofahrern das Wetter.

Eine von CosmosDirekt in Auftrag gegebene repräsentative forsa-Umfrage hat ergeben, dass 49 Prozent der Autofahrer bei schlechtem Wetter auf Autobahnen ein mulmiges Gefühl haben. Das betrifft Starkregen im Sommer genauso wie starken Schneefall im Winter.

Foto: pixabay

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„Das Sicherheitsempfinden ist stark subjektiv und hängt von der Einschätzung des eigenen Fahrvermögens ab“, erklärt Versicherungsexperte Frank Bärnhof. „Autofahrer sollten ihr Fahrverhalten stets den äußeren Gegebenheiten anpassen. Denn sie sind nicht nur für die eigene Sicherheit verantwortlich, sondern auch für die anderer Verkehrsteilnehmer.“, so Bärnhof weiter.

Aber nicht nur die Wetterverhältnisse lassen viele Autofahrer schaudern. 42 Prozent haben angegeben, sich vor Baustellen auf Autobahnen zu fürchten, 37 Prozent haben ein Problem mit erhöhtem LKW-Aufkommen und 32 Prozent setzen sich nicht gerne bei Dunkelheit hinter das Steuer. Geschwindigkeit hingegen bereitet nur wenigen Fahrern Angst. Lediglich 19 Prozent sind unsicher, wenn sie über 130 Stundenkilometer fahren.

Befragt wurden im Juli dieses Jahres 2.002 Bundesbürger ab 18 Jahren, darunter 1.684 Personen, die ein Auto im Haushalt besitzen, das sie selbst nutzen. Darunter waren natürlich sowohl Frauen als auch Männer.

In diesen Bundesländern regnete es 2014 am meisten

Foto: pixabay.com

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Baden-Württemberg ist Spitzenreiter, wenn es um die Niederschlagsmenge geht. Berlin sitzt (fast) im Trockenen.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat die Regenmengen 2014 in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht. Demnach wird das nasse Ranking von Baden-Württemberg mit 898 Liter/m², die im Vorjahr auf das Bundesland gefallen sind, angeführt, gefolgt vom Saarland mit 878 Liter/m² (siehe Infografik).

Unruhiges Jahr
Dem GDV zufolge zahlten die Sachversicherer 2014 etwa zwei Milliarden Euro für Schäden durch Stürme, Starkregen und Hagel. Schuld an der hohen Summe sind unter anderem der Orkan Ela im Juni des Vorjahres, der mit rund 400 Millionen Euro Schaden der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre war, und der Starkregen in der Region um Münster Ende Juli. 2014 zähle zu den fünf folgenschwersten Sturm- und Hageljahren seit 1998, so der GDV.

Absicherung gegen Ernte-Verluste durch Regen
Laut Klimaexperten werden wir uns an häufig wechselnde Wettersituationen gewöhnen müssen. Das Chemnitzer Versicherungsunternehmen gvf VersicherungsMakler AG ist auf die unbeständige Wetterentwicklung eingegangen und hat ein spezielles Produkt auch gegen Regenüberschuss ins Leben gerufen. Die Versicherungsexperten analysieren dazu betriebsspezifisch die Ernteergebnisse der jeweiligen Feldfrüchte aus mehreren Jahren und die langjährige Wetterentwicklung mit Daten der nächstgelegenen Wetterstation. Dadurch können sie sehr genau die individuellen Risiken im Zusammenhang mit Wetterereignissen ermitteln und einen maßgeschneiderten Schutz anbieten.

Informationen: www.die-wetterversicherung.de

Die Wetterversicherung auf Facebook

Niederschlag in Deutschland: In diesen Bundesländern regnet es am häufigsten. Baden-Württemberg ist das niederschlagreichste Bundesland.

Niederschlag in Deutschland: In diesen Bundesländern regnet es am häufigsten. Baden-Württemberg ist das niederschlagreichste Bundesland.

Mit der Hitze kommt der Regen

Wissenschaftler warnen vor einer extremen Zunahme von Starkregen.

Forscher des Potsdam-Instituts für Klimaforschung sehen einen klaren Aufwärtstrend in der Häufigkeit von Starkregenereignissen. Als Grund für dieses Phänomen sehen sie die Klimaerwärmung.

Das Team um Leit-Autor Jascha Lehmann stützt sich bei Studie auf die Analyse von weltweiten Regendaten aus den Jahren 1901 bis 2010. Die Forscher haben dazu eine Kurve erstellt, die zeigt, dass im Zeitraum seit 1980 die Regenhäufigkeit um durchschnittlich 12 Prozent im Vergleich mit der Zeit ohne Klimawandel gestiegen ist, in den vergangenen Jahren sogar um durchschnittlich 26 Prozent.

Warme Luft nimmt mehr Wasser auf
Eine statistische Analyse könne keine direkte physikalische Ursache-Wirkung-Beziehung liefern, so die Forscher. Deshalb haben die sie ihre Ergebnisse mit dem bereits vorhandenen Wissen verglichen, wieviel mehr an Wasser eine wärmere Atmosphäre speichern kann. Das Mehr an Feuchtigkeit in der Luft wird dann als Regen freigesetzt. Die Forscher zeigen, dass die beobachtete Zunahme von nie dagewesenem Starkregen tatsächlich zu dem passt, was man durch den Einfluss der globalen Erwärmung rein thermodynamisch erwarten würde.

„Das bedeutet: Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen dreißig Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären“, sagt Koautor Dim Coumou. „Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen.“

Absicherung gegen Regenüberschuss
Häufiger Starkregen kann gerade für die Landwirtschaft fatal sein. Das Chemnitzer Versicherungsunternehmen gvf VersicherungsMakler AG ist deshalb auf die unbeständige Wetterentwicklung eingegangen. Die Versicherungsexperten analysieren dazu betriebsspezifisch die Ernteergebnisse der jeweiligen Feldfrüchte aus mehreren Jahren und die langjährige Wetterentwicklung mit Daten der nächstgelegenen Wetterstation. Dadurch können sie sehr genau die individuellen Risiken im Zusammenhang mit Wetterereignissen ermitteln und einen maßgeschneiderten Schutz anbieten.

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Frühling großteils zu trocken

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Fühlte sich der vergangene Frühling bundesweit betrachtet eher feucht an, zieht der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein gegenteiliges Fazit. Vor allem in der Mitte der Bundesrepublik sei es viel zu trocken gewesen, resümieren die Wetterexperten.

Mit rund 545 Sonnenstunden verpasste der diesjährige Frühling nur knapp eine Platzierung unter den ersten zehn seit Messbeginn im Jahr 1951. Mit reichlich Sonne gesegnet waren vor allem Rheinhessen, die Oberlausitz, der Breisgau und der Kraichgau. Diese Regionen lagen mit 620 Sonnenstunden weit über dem Klimamittel.

Einzig der hohe Norden und der Süden konnten sich nicht über fehlende Niederschläge beschweren. Im Gegenteil: In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern verursachten Starkregen, Hagel, Sturm und Tornados große Schäden. Nachdem Anfang Mai Schwaben von einem verheerenden Wirbelsturm heimgesucht worden war, deckte Ende Mai schon wieder ein heftiger Sturm bayerische Dächer ab, diesmal traf es die Oberpfalz.

Tornado-Sommer
Der Juni verspricht mit durchschnittlichen Temperaturen über 30 Grad den Einstieg in einen schönen Sommer. Wenn die Wetterlagen innerhalb Deutschlands allerdings wieder so unterschiedlich sind, wie in den vergangenen Monaten, könnten sich Tornados wiederholen. Diese entstehen nämlich, wenn kalte und feuchtwarme Luft zusammentreffen. Experten warnen vor einem „Tornado-Sommer“.

Nach dem verheerenden Wirbelsturm Anfang Mai bei Augsburg empfahl sogar die bayerische Staatsregierung „angesichts der zunehmend häufiger auftretenden Naturkatastrophen“ dringend, entsprechende Versicherungen abzuschließen. Ein kompetenter Partner ist “Die Wetterversicherung”. Mit diesem Service bietet der Chemnitzer Versicherungsspezialist gvf VersicherungsMakler AG etwa die Absicherung von Einnahmeverlusten bei Ertragsschäden durch schlechtes Wetter. Genaue Informationen stehen auf der Seite “Die Wetterversicherung – Was ist das?”.