Naturgefahren: Mehrheit der Gebäude nicht richtig versichert

Naturgefahren, wie Starkregen und Hochwasser: Hausbesitzer sind gut beraten, sich ausreichend zu versichern.
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Foto: Harald Funken/pixabay.com (Symbolbild)

In Deutschland sind lediglich 45 Prozent der Gebäude gegen Naturgefahren, wie Hochwasser und Überschwemmung, versichert. Das geht aus einer Erhebung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. 

Regionale Unterschiede bei der Versicherung gegen Naturgefahren

Der GDV hat eine Karte veröffentlicht, aus der erhebliche Unterschiede in den einzelnen Bundesländern zu sehen sind. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg. Hier sind 94 Prozent der Häuser gegen Schäden durch Überschwemmungen versichert. Auf dem letzten Platz findet man Bremen mit 22 Prozent. Die einzigen Bundesländer, in denen mit je 48 Prozent im Bundesvergleich überdurchschnittlich viele Häuser gegen die Naturgefahren ausreichend versichert sind, sind Sachsen und Thüringen.

Nicht mit staatlicher Hilfe rechnen

Überschwemmungen durch Starkregen können ganze Existenzen zerstören, wenn das eigene Hab und Gut nicht ausreichend versichert ist. „Hausbesitzer sind gut beraten, ihr Wohneigentum gegen alle Wetterrisiken abzusichern“, sagt GDV-Präsident Wolfgang Weiler.
Seit 2017 zahlen Bund und Länder nur noch Hilfsgelder an diejenigen aus, die sich erfolglos um eine Versicherung bemüht haben.

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