Klimawandel: Wie sich Kleinstlebewesen im Boden verändern

Durch den Klimawandel und Bewirtschaftung verändern sich die für den Boden wichtigen Kleinstlebewesen.
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Foto: Ehrecke/pixabay.com (Symbolbild)

Kleinstlebewesen sind für die Bodengesundheit und somit für den Ackerbau extrem wichtig. Sie erhalten das Ökosystem. Doch durch den Klimawandel wird dieses empfindlich gestört: Die Tierchen verändern sich. Das haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des German Centre for Integrative Biodiversity Research (iDiv) festgestellt. Einen weiteren Grund sehen die Wissenschaftler in der intensiven Bewirtschaftung.

Fruchtbarkeit gefährdet

Die Biomasse der kleinen Tiere, die im Boden Pflanzen zersetzen und damit die Fruchtbarkeit erhalten, nimmt durch die Bewirtschaftung ab. Aber nicht nur: Durch den Klimawandel werden die verbleibenden Lebewesen auch kleiner. Selbst mit Biolandwirtschaft lassen sich demnach nicht alle negativen Folgen des Klimawandels abpuffern, warnen die Forscher im Fachjournal eLIFE.

Kleinere Arten durch Klimawandel

Es gibt unter den Kleinstlebewesen verschieden große Arten. Dr. Martin Schädler vom UFZ  vermutet, dass sowohl bislang größere Tiere kleiner werden, aber sich auch kleinere Arten durchsetzen. „Jedenfalls waren die untersuchten Exemplare auf den Flächen mit höheren Temperaturen und veränderten Niederschlägen im Durchschnitt um etwa zehn Prozent kleiner als auf den Vergleichsflächen mit heutigem Klima.“ 

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