Klimawandel: Weizen der Zukunft

Um trotz Hitze und Trockenheit durch den Klimawandel die globale Ernährung sicherzustellen, startete in Berlin eine weltweite Weizen-Initiative.
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Foto: Anrita/pixabay.com (Symbolbild)

Durch den Klimawandel wird die Gefahr von Ernteverlusten größer. Weizen ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In Berlin hat sich nun die Initiative „Alliance for Wheat Adaptation to Heat and Drought“ (AHEAD) gegründet. Sie will weltweit Projekte und Initiativen bündeln, die sich mit den der Erforschung und Entwicklung neuer Weizensorten mit Toleranz gegen Hitze und Trockenheit beschäftigen.

Ernährungssicherheit trotz Klimawandel

Ziel ist, trotz steigender Hitze und Trockenheit Ertragsverluste zu minimieren und so die Ernährung zu sichern. Ein Austausch unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf globaler Ebene innerhalb dieser Allianz schließt Wissenslücken und fördert langfristig Synergien. Der Hauptsitz der neuen Allianz ist unter dem Dach der Weizen-Initiative (Wheat Initiative) am Julius Kühn-Institut (JKI) in Berlin-Dahlem angesiedelt.

Vernetzung von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft


Die AHEAD-Allianz bietet den Mitgliedern über die Weizen-Initiative Zugang zu führenden Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen und fördert die Vernetzung der Wissenschaftscommunity. Dazu zählen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ein weiteres Ziel ist der Austausch von wissenschaftlichen Ergebnissen innerhalb der Allianz und die Entwicklung von gemeinsamen Forschungsprojekten über regelmäßige Konferenzen sowie der Austausch von Forschenden und Studierenden. „Es besteht die Notwendigkeit für enge Kooperationen im Bereich der Dürre– und Hitzeforschung, um der Herausforderung eines sich verändernden Klimas gerecht zu werden“, sagte Prof. Peter Langridge, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der Weizen-Initiative.

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