Kategorie: Wetter extrem

Klimawandel: So schlecht geht es dem Wald

Bedingt durch den Klimawandel verschlechterte sich der Zustand der Wälder drastisch. Ein Umbau ist unumgänglich.
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Foto: Michael Gaida/pixabay.com (Symbolbild)

Der Waldzustandsbericht für 2018 und 2019 zeigt: Der Klimawandel ist endgültig und für alle sichtbar im deutschen Wald angekommen. Die anhaltende Dürre in den Vegetationszeiten hat zum vorzeitigen Abfallen der Blätter geführt. Bei der Fichte begünstigte sie die weitere Massenvermehrung von Borkenkäfern. Der Kronenzustand hat sich 2019 gegenüber dem Vorjahr bei allen Baumarten weiter verschlechtert. Verstärkt wurde ein Absterben von Bäumen beobachtet.

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Keine Dürrehilfen? FDP macht anderen Vorschlag

Die Liberalen sehen in den Dürrehilfen kein geeignetes Instrument, um Landwirten zu helfen. Die Fraktion fordert von der Bundesregierung, sogenanntes Cloud-Seeing zu fördern.
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Wälder: Große Schäden durch Wetter und Schädlinge

Die vergangenen extrem trockenen Jahre setzten den Wäldern zu, eine Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Die Bundesregierung fördert Wiederaufpflanzung und Prävention.
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Stoppt der Coronavirus den Klimawandel?

Europa steht fast still. Ob sich der Coronavirus positiv auf das Klima auswirkt, darüber sind sich Experten uneinig.
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Klima: Zum ersten Mal kein Eiswein in Deutschland

Durch das veränderte Klima konnte 2019 zum ersten Mal kein einziger deutscher Winzer Eiswein produzieren. Weiterlesen

Agrophotovoltaik: Rechtliche Hürde steht im Weg

Flächen mit Agrophotovoltaik doppelt zu nutzen – Bewirtschaftung und Stromerzeugung – klingt erst einmal verlockend. Doch eine Verordnung verbietet das.

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Foto: Fraunhofer ISE

Agrophotovoltaik (APV) ist eine relativ junge Form der Photovoltaik. Während bei der Installation von herkömmlichen Solarmodulen auf zum Beispiel Grünland eine andere Nutzung nicht möglich ist, erlaubt Agro-PV eine Doppelnutzung – landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung. Es gibt zwei Möglichkeiten für APV-Anlagen: Vertikale erlauben, mit Maschinen dazwischen zu arbeiten oder etwa Nutztiere weiden zu lassen. Bei horizontalen Modulen in einigen Metern Höhe ist die Bewirtschaftung darunter möglich. Ein zusätzlicher entscheidender Vorteil der horizontalen Variante ist, dass der Pflanzenbestand vor zu viel Sonneneinstrahlung sowie vor etwa Starkregen oder Hagel geschützt ist.

Verordnung verbietet Doppelnutzung

Sowohl Hersteller als auch Forschungsinstitute und sogar die Politik preisen die “effiziente Doppelnutzung” an. Was landwirtschaftliche Förderungen betrifft, schließen sich Landwirtschaft und Agrophotovoltaik allerdings aus. Das Recht sieht diese Doppelnutzung gar nicht vor. Wenn ein Landwirt den produzierten Strom in das Netz einspeist, ist das gewerblich. Das EU-Recht lässt die Nutzung sogar offen, aber in der Beihilfedurchführungsverordnung der Länder ist die Doppelnutzung streng ausgeschlossen.

Agrophotovoltaik ist technisch marktreif

Fraunhofer ISE Freiburg testete in einem Verbundprojekt gemeinsam mit anderen Instituten und der Demeter-Hofgemeinschaft in Heggelbach am Bodensee erfolgreich eine horizontale APV-Anlage. Über einer 0,3 Hektar großen Ackerfläche wurden in fünf Meter Höhe Solarmodule mit einer Leistung von 194 Kilowatt installiert. Im ersten Projektjahr 2017 konnte das Projektkonsortium bereits eine Steigerung der Landnutzungsrate auf 160 Prozent nachweisen. Im Hitzesommer 2018 wurde dieses Ergebnis noch deutlich übertroffen: Die Teilverschattung unter den Solarmodulen steigerte die landwirtschaftlichen Ernteerträge, die hohe Sonneneinstrahlung die Solarstromproduktion. So lag die Landnutzungseffizienz bei 186 Prozent. Dabei verzeichneten sie bei drei der vier angebauten Kulturen (Winterweizen, Kartoffeln, Kleegras, Sellerie) unter der APV-Anlage höhere Erträge als auf der Referenzfläche ohne Solarmodule. 

Klimawandel: Sibirien schmilzt und die Welt mit

Wissenschaftler warnen vor einem Dominoeffekt: Wegen des Klimawandels schmilzt der globale Permafrost. Dadurch werden immense Mengen CO2 freigesetzt.
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Orkan “Sabine”: Geringere Schäden als befürchtet

Dass Orkan “Sabine” in den Wäldern weniger Schäden anrichtete als erwartet, hat einen Grund. Weiterlesen

Klimawandel beeinträchtigt Bodengesundheit

Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Klimawandel einen direkten Einfluss auf die Bodengesundheit hat und zum Totalausfall von Ernten führen kann. Weiterlesen

Dürre: Deshalb sind manche Regionen Deutschlands stärker gefährdet

Der Regen in den vergangenen Wochen ist zu wenig für die Böden. Doch nicht alle Regionen sind gleich gefährdet, von Dürre betroffen zu sein.

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Foto: pixabay (Symbolbild)

Die trockenen Jahre 2018 und 2019 sind noch gut in Erinnerung. Der Sommer 2018 ist die trockenste Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Wetterexperten warnen vor erneuter Dürre in diesem Jahr, doch der Boden hat sich in manchen Regionen noch nicht von den heißen letzten beiden Jahren erholt. 

Humus speichert mehr Wasser

Nicht jeder Boden reagiert auf Trockenphasen gleich. Es kommt auf die Beschaffenheit des Bodens an. Lehmige Böden speichern Wasser besser als sandige. Entscheidend ist auch, wie viel Humus das Erdreich enthält. Humus kann ebenfalls viel Wasser speichern. Von Dürre betroffen sind auch sogenannte flachgründige Böden. Bei diesen ist nur eine dünne Erddecke oberhalb der Gesteinsschicht. Diese Beschaffenheit findet man meistens auf Grünlandstandorten in Hügel- und Mittelgebirgslagen.

Dürre unterschiedlich ausgeprägt

Nicht nur Hitze im Sommer führt zu Dürre. Auch Regenmangel im Winter und im Frühjahr wirken sich aus. Der Boden ist auf gleichmäßige regelmäßige Bewässerung über das ganze Jahr angewiesen. Die zunehmende Starkregenereignisse sind kontraproduktiv. Obwohl die Wetterlagen deutschlandweit derzeit unterschiedlich sind und es auch zu Regenereignissen kommt, ist das zu wenig. Doch die Böden haben unterschiedliche Ansprüche. In sandhaltige Böden kann Wasser zwar schnell eindringen, verdunstet aber auch schnell wieder. Erdreich mit viel Lehm hingegen kann Wasser speichern. Große Teile Ostdeutschlands, wie Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen sowie Ostbayern bestehen aus sandigen Böden. Das heißt, dort ist die Erde auf mehr Wasser angewiesen, um Pflanzen versorgen zu können. Lehm- und Tonböden findet man eher im Westen Deutschlands. Diese sind weniger anfällig für Trockenphasen.

Eine Übersichtskarte zu den Bodenbeschaffenheiten in Deutschland kann man auf der Internetseite des Umweltbundesamtes als PDF abrufen.