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Sorgt dieses Wetterphänomen für einen eiskalten Winter?

Bringt das exotische Wetterphänomen „La Niña“ einen kalten Winter und weiße Weihnachten nach Deutschland?
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Foto: Hans Braxmeier/pixabay.com (Symbolbild)

Das Wetterphänomen „La Niña“ ist Teil einer Wetterschaukel, die sich alle paar Jahre zwischen dem südamerikanischen Kontinent und Asien hin- und herbewegt. Während durch das Gegenstück „El Niño“ Lateinamerika mit katastrophalen Dürren zu kämpfen hat, werden asiatische Regionen von Taifunen und Hurrikans heimgesucht. Bei „La Niña“ ist es umgekehrt: Dürre in Asien, Abkühlung, Stürme und Überflutungen an der Pazifikküste Lateinamerikas. Der Grund sind überdurchschnittlich hohe Luftdruckunterschiede zwischen Südamerika und Indonesien. Beide Teile des Phänomens haben Auswirkungen auf das globale Wetter im Winter.

US-Experten gehen von kaltem Winter aus

Während „La Niña“ normalerweise um die Weihnachtszeit aktiv ist, gehen US-Experten davon aus, dass sich das Wetterphänomen dieses mal über den gesamten kommenden Winter abspielt. Eine so heftige Ausprägung des Ereignisses, das auch Auswirkungen auf den „North-Atlantic-Oscillation-Index (NAO-Index)“ hat, also auf das Wetter im Nordatlantik, war das letzte Mal 2010 zu beobachten. Die Folge waren weiße Weihnachten in Deutschland. Deshalb rechnen Experten wiederum mit einem strengen Winter.

Diplom-Meteorologe relativiert Prognosen

Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met kritisiert die Vorhersagen eines „Jahrhundertwinters“. „Es ist wirklich ein Jammer mit dem unseriösen und unwissenschaftlichen Gerede“, sagte der Experte gegenüber dem Portal wetter.net. Natürlich könne „La Niña“ Einfluss auf den Winter haben, aber es sei nur einer von ganz vielen Faktoren, die eine Rolle spielen. „Darüber kann man heute noch überhaupt keine Aussage treffen. Ende Oktober eine Wetterprognose für den 25. Dezember abzugeben, ist wissenschaftlich nicht möglich“, so Jung. Man darf also weiter gespannt sein, ob wir wieder einmal weiße Weihnachten haben.

Ackerpflanzen kamen relativ gut durch den Winter

Die milde Witterung und Regen sorgten dafür, dass Ackerpflanzen den Winter gut überstanden. Dennoch bereitet die anhaltende Trockenheit Sorgen.
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Wetterphänomen bringt Wintereinbruch

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Dürre gefährdet auch Wintergetreide

Die Dürre im Sommer hat Nachwirkunen. Immer noch ausgetrocknete Böden lassen Landwirte um die Ernte des kommenden Jahre bangen.

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Foto: pixabay

Wanderer freuen sich über einen goldenen Oktober. Das was für die Genießer des schönen Wetters wunderbar ist, macht Landwirten Kopfzerbrechen. Die Trockenheit durch die Hitzewelle hat die Böden ausgetrocknet. Und es fehlt immer noch Regen. Die Aussaat des Wintergetreides ist gefährdet und somit die Ernte des kommenden Jahres, wie wetteronline.de berichtet. In Sachsen zum Beispiel sei die Getreideernte im Durchschnitt 10 bis 20 Prozent geringer ausgefallen als im Mittel der Vorjahres, so das Internetportal. Auch wenn sich das Wetter schon im September auf mitteleuropäische Verhältnisse eingependelt hat, der so wichtige Regen ist nicht in Aussicht. Wasserreserven sind im Boden kaum vorhanden.

Raps-Betriebe verzichten auf Aussaat

Im Osten haben viele Raps-Betriebe auf die Aussaat ganz verzichtet, schreibt wetteronline.de weiter. Betroffen seien vor allem Gegenden mit leichten, sandigen Böden. Der Pegel der Elbe in Dresden liege aktuell bei gut 60 Zentimeter. Der Normalstand wären zwei Meter. Zum Wassermangel kommen mehr Schädlinge, wie Blattläuse, Kohlfliegen und Borkenkäfer.

Ähnlich wie im Rekordsommer 2003

wetteronline.de zieht einen Verleicht zum Rekordsommer 2003. Der Wassermangel betrifft nicht nur Ostdeutschland, sondern fast die ganze Bundesrepublik. An der Elbe sind teilweise sogar Brunnen komplett ausgetrocknet.

Dürre: Futterversorgung über den Winter nicht gesichert

Die “IG Benachteiligtes Gebiet” befürchtet, dass aufgrund der Dürre das Tierfutter in den Betrieben nicht über den Winter reicht.

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Foto: pixabay

Während der Hitzewelle mussten sich die Landwirte mit Tierhaltung um den Tierschutz und den Hitzeschutz kümmern. Jetzt ist klar: Nach der Erntebilanz von Silomais ist sich die Thüringer Interessensgemeinschaft Benachteiligtes Gebiet (IG Bena) sicher, dass das Futter für die Versorgung der Tierbestände nicht reicht. Das berichtet die “Thüringer Allgemeine”. Aufgrund der Dürre in diesem Jahr mussten die Betriebe um 30 Prozent weniger Ertrag auf Grünflächen verzeichnen.

Versorgung durch Dürre nicht gesichert

“Durch die außergewöhnliche Trockenheit von April bis August brachte der Mais nur sehr dünne, kleinwüchsige Bestände hervor. Diese zeigten kaum einen Kolbenansatz”, zitiert die Zeitung Astrid Hatzel, Vorsitzende der IG Bena. “Auf dem Grünland beziehungsweise auf den Ackerfutterflächen konnte zudem häufig nur ein erster Schnitt geerntet werden”, so Hatzel weiter. Der zweite Schnitt sei oftmals ausgeblieben und ein dritter sei gar nicht möglich gewesen. Betroffen sind Betriebe, die Rinder oder Schafe halten. Die Tiere können laut Hatzel nicht bis nächstes Jahr versorgt werden: “Bereits jetzt müssen viele Tierhalter die Wintervorräte verfüttern. Zudem befürchtet sie, dass viele Landwirte ihre Tierbestände abbauen müssen.

Direktzahlungen vorziehen

Die angespannte Futtersituation zwingt viele Betriebe zum zusätzlichen Ankauf von Futter. Für kleine Betriebe sei das keine Option, so Hatzel. Die Preise für Futtermittel sind extrem gestiegen. Deshalb fordert die IG Bena, dass Direktzahlungen vorgezogen werden. Auch Gelder aus dem Kulturlandschaftsprogramm müssten laut der IG herangezogen werden. “Vielen Landwirten, gerade im benachteiligten Gebiet, fehlt derzeit schlicht das Geld”, so die Vorsitzende in deThüringer Allgemeinen.

Deshalb bleiben diesen Winter die Vogelhäuschen leer

Die Futterplätze bleiben dieses Jahr weitgehend leer. Der NABU sucht nach Gründen.

20170111_131746Vogelfreunde werden sich beim Blick in den Garten bereits gewundert haben, dass das für die Singvögel bereitgestellte Futter fast unberührt ist, Meisenknödel sind proppenvoll. Aber wo sind die Vögel, die sich sonst an den Futterstellen tummeln, dieses Jahr?

Derzeit findet in 56.000 Gärten bundesweit eine vom NABU organisierte Vogelzählung statt. Diese läuft noch bis 16. Januar. Doch das am Dienstag bekanntgegebene Zwischenergebnis bereitet den Vogelfreunden Sorge. „Wie schon im Vorfeld befürchtet, fehlt ein Teil der sonst in den Gärten zu beobachtenden Wintervögel“, heißt es aus dem NABU.

Statt der knapp 42 Vogelindividuen pro Garten im langjährigen Mittel wurden in diesem Jahr nur 34 Vögel pro Garten gemeldet – ein Rückgang von knapp 20 Prozent. „Noch vor einem Jahr entsprachen die Zahlen den üblichen Werten“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Mille. Damit bestätige sich durch die systematische Bestandserfassung im Rahmen der Aktion die zahlreichen Meldungen von Bürgern, die in den vergangenen Monaten von gähnender Leere an den Futterhäuschen berichteten“, sagt Miller.

Besonders Meisen fehlen

Hauptsächlich werden die sechs heimischen Meisenarten in den Gärten vermisst. Diese gingen, je nach Art, zwischen 50 und 60 Prozent zurück. Die in den vergangenen Jahren hohen Winterbestände der Finkenarten Kernbeißer (minus 61 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) und Erlenzeisig (minus 74 Prozent) sind dagegen lediglich auf Normalmaß geschrumpft.

Der NABU erklärt sich die auffallend niedrigen Vogelzahlen mit einer besonders geringen Wanderneigung aufgrund des milden Dezembers. „Dazu passt, dass die Rückgänge bei Meisen und Co. im Norden und Osten Deutschlands am geringsten ausfallen, Richtung Südwesten aber immer größer werden.“, sagt Miller. „Vermutlich aufgrund des bis zum Beginn des Zählwochenendes extrem milden Winters haben manche Wintervögel in diesem Jahr wohl auf halber Zugstrecke haltgemacht.“, mutmaßt der NABU-Geschäftsführer. Auch ein schlechter Bruterfolg bei Meisen und anderen Waldvögeln könne der Grund sein.

Wintergefahr: Achtung Eisplatte von oben!

Foto: TÜV Rheinland

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Im Winter sind PKW-Lenker einer unterschätzten Gefahr ausgesetzt. Weiterlesen

Winter: Das brauchen Wildtiere – und das nicht

Foto: Pixabay

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Die Meteorologen sagen einen langen und schneereichen Winter voraus. Viele Menschen sorgen sich dabei um die Wildtiere, wie Eichhörnchen, Vögel oder auch Rehe und Hirsche. Doch die Tiere zu füttern ist nicht immer gut. Einige kommen alleine zurecht. Die Deutsche Wildtier Stiftung gibt Tipps, wie man mit in freier Wildbahn lebenden Tieren umgehen soll.

Eichhörnchen kommen allein zurecht

Die Nagetiere sind das ganze Jahr über auf Nahrungssuche und futtern sich bereits ab Sommer Winterspeck an. Im Herbst beginnen sie strategisch mit dem Anlegen ihrer Wintervorräte. Sie vergraben Nüsse, Kastanien oder Bucheckern an geheimen Orten, etwa unter Baumwurzeln und in Baumhöhlen. So haben die Tiere auch in der kalten Jahreszeit genug zu knabbern. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe.

Singvögel besuchen das Vogelhaus

Wenn Wiesen, Wälder und Gärten mit Schnee bedeckt sind, sind Singvögel dankbar für Futter. „Wer Amsel und Rotkehlchen den Tisch deckt, kann mit vielen Gästen rechnen. In einer einzigen Frostnacht verliert ein kleiner Vogel bis zu 20 Prozent seines Körpergewichtes“, erklärt Eva Goris, Pressesprecherin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Damit die verlorene Energie am Tage sofort wieder aufgenommen werden kann, hilft das Füttern von Vögeln im Winter.“ Körnerfresser wie Buch- und Bergfink, Grünling, Kernbeißer, Haus- und Feldsperling oder Zeisig sind mit Sonnenblumenkernen und Hanf, kleingehackten Hasel- und Walnüssen, Bucheckern und den Fruchtständen von Hirse und Mohn bestens versorgt. Amseln, Singdrosseln und Rotkehlchen picken gern aufgeschnittene Früchte und Beeren.

Rehe und Hirsche haben eigene Ernährungsberater

Rehe und Hirsche reduzieren im Winter ihre Körpertemperatur, um Energie zu sparen. Sie verringern ihren Herzschlag und stehen häufig bewegungslos in der Landschaft. Gleichzeitig verkleinert sich im Winter der Verdauungstrakt. Die Tiere ernähren sich in der kalten Jahreszeit von faserreicher Nahrung wie dürre Gräser und Brombeerblätter. Wenn ihr Revier von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, braucht das Wild extra Futter. „Das Füttern in Notzeiten übernimmt allerdings ausschließlich der Förster – der Laie kann da nicht helfen.“, so Goris.

Igel halten satt Winterschlaf

Gesunde Igel brauchen kein Extrafutter. Futterstellen im Garten könnten auch für Unannehmlichkeiten sorgen, weil sie Mäuse und Ratten anlocken würden. Es ist effektiver, den Garten so naturnah wie möglich zu gestalten. Denn dann können die Stacheltiere im Frühjahr selbst Schnecken, Würmer und Asseln suchen. So sind sie langfristig immer gut versorgt.

Enten, Gänse und Schwäne dürfen nicht gefüttert werden

Das oft gereichte Brot und andere Essensreste sind für die Wasservögel ungesund. Das Füttern von Enten, Gänsen und Schwänen ist deshalb oft verboten. Die Wildvögel bekommen davon Bauchweh und Magenbeschwerden. Auch die Natur leidet, denn wenn das Brot auf den Grund des Teiches sinkt, verfault es und das Gewässer kann „umkippen“.

Arktisches Wetterphänomen soll langen Winter nach Europa bringen

Foto: pixabay

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Polarwirbel schicken arktische Kälte nach Europa.

Der Winter in Europa soll kalt und lange werden. Das schließen Meteorologen aus einem Wetterphänomen über der Arktis, das nur alle paar Jahre auftritt: Die Abschwächung der sogenannten Polarwirbel.

Die über dem Nordpol wirbelnde Luft hält die Kälte quasi zusammen. Lässt der Wirbel nach, strömt die Kälte in Richtung Europa. Das Ergebnis sei ein strenger Winter, der Schneefälle bis Sizilien und die Türkei mit sich bringe.

Zuletzt ist das Phänomen im März 2013 aufgetreten. Damals ist der Polarwirbel komplett ausgefallen. Auf milde Weihnachten 2012 folgte ein extrem kaltes Frühjahr. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostizierte zwar vor kurzem einen milden Winter, die unterschiedlichen Aussagen liegen aber am Wesen des Wetters. Es ist unberechenbar und schwer vorherzusagen.

Polarwirbel haben Auswirkung auf Ozonloch

Auch über der Antarktis gibt es Polarwirbel. Diese haben aber keine Auswirkungen auf das Wetter in Europa. Allerdings ist die Abschwächung der Polarwirbel für das Ozon, das vor allem über dem Südpol besonders dünn ist, positiv. Denn wenn sich die Kälte nicht ausbreitet, sondern nach oben steigt, bilden sich sogenannte polare stratosphärische Wolken. Diese lösen einen chemischen Prozess aus, der das Ozon angreift.

Gebäudedächer winterfest machen

Foto: pixabay

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Wenn ein Sturm ein bereits defektes Dach beschädigt, kann der Versicherungsschutz verloren gehen.

Gerade im Herbst und im Winter können schwere Stürme über Deutschland ziehen. Deshalb ist anzuraten, die Dächer sowohl des Wohnhauses als auch der Nebengebäude, wie Stall oder Bergehalle, zu kontrollieren. Wenn durch einen Sturm Dachschindeln abgedeckt werden oder ein ganzes Flachdach abgerissen wird, bezahlt das im Normalfall die Gebäudeversicherung. Ein einwandfreies Dach beugt nicht nur Folgeschäden vor, es sichert auch die Erstattung durch die Gebäudeversicherung.

Denn wenn das Dach in einem schlechten Zustand war, droht der teilweise oder ganze Verlust des Versicherungsschutzes. Auch wenn ein öffentlicher Weg oder eine Straße direkt am Gebäude entlang führt, ist der Besitzer für die Sicherheit der Menschen, die sich dort bewegen, verantwortlich. Je flacher ein Dach ist, desto höher ist übrigens die Gefahr von Sturmschäden.

Das sollte bei Dächern kontrolliert werden

Experten empfehlen, die Dächer nicht nur im Herbst zu kontrollieren, sondern auch im Frühjahr. Die verschiedenen Dachformen haben unterschiedliche Schwachstellen.

Steildach:

  • Ist die Dacheindeckung locker oder beschädigt?
  • Läuft das Wasser zuverlässig ab?
  • Ist der Schneefang stabil?
  • Ist die Dachrinne verstopft oder ausgebeult?
  • Sind Schornstein, Dachfenster und Lüfterrohre dicht?
  • Ist die Solaranlage, falls vorhanden, intakt?

 

Flachdach:

  • Ist die Dachhaut in Ordnung und sind Haarrisse zu sehen?
  • Wird Regenwasser zuverlässig abgeführt?
  • Sind die Anschlüsse zu Kamin, Lüfterrohren oder Gullys intakt?

 

Da selbst Hand anzulegen meist den Anforderungen der Obliegenheitspflicht Dritten gegenüber nicht genügt, empfehlen Experten auf einen qualifizierten Fachbetrieb zurückzugreifen.